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Tom Sykes hofft, dass er auch in der kommenden Saison bei Yamaha bleibt © Yamaha

Tom Sykes ist selbst unzufrieden mit seiner bisherigen Saisonleistung und ist sich durchaus darüber im Klaren, dass sein Platz bei Yamaha wackelt

Tom Sykes hat kein einfaches Debütjahr in der Superbike-Weltmeisterschaft. Der Brite steht im Schatten seines Yamaha-Teamkollegen Ben Spies, der zwar auch ein Rookie ist, aber durch seine vielen Erfolge zum Superstar der Serie avanciert ist. Während Spies zu den heißen Titelkandidaten gehört, kämpft Sykes darum, in die Top 5 aufzusteigen und endlich zumindest einen Podiumsplatz zu holen.

Dass er den Sprung aufs Treppchen in dieser Saison noch nicht geschafft hat, ärgert Sykes besonders. Denn im vergangenen Jahr war ihm das als Wildcard-Fahrer in Donington gelungen. "Um ehrlich zu sein, lief es bisher nicht nach Plan, denn ich wollte jetzt schon auf dem Podium stehen und Champagner trinken", sagte der Brite gegenüber 'Crash.net Radio'.

Er wisse, dass er und sein Team in der Lage seien, aufs Podium zu fahren, erklärte Sykes weiter: "Aber es ist kein Geheimnis, dass wir noch nicht die richtige Einstellung gefunden haben. Alles in allem bin ich mit dem Team und der Maschine zufrieden. Aber ich könnte mich selbst in den Hintern treten, weil ich weiß, dass ich gegen die Jungs da vorn an der Spitze kämpfen könnte."

Der Brite weiß aber auch, dass sein Platz bei Yamaha wackelt. Aus der Supersport-Klasse und der Britischen Meisterschaft drängen seine Yamaha-Kollegen Cal Crutchlow und Leon Camier nach vorn, die beide als potenzielle Aufsteiger in die Superbike-WM gelten. Die Gerüchteküche um Sykes Zukunft brodelt.

"Das liegt ganz bei Yamaha", sagte er dzau. "Ich bin hier glücklich, es ist ein fantastisches Team. Das erste Jahr war schwierig, weil das Wettbewerbsniveau so hoch ist. Ich weiß, dass es Leute gibt, die scharf auf meinen Platz sind. Aber ich kann nur betonen, wie glücklich ich hier bin."

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