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Jonas Folger ist nicht nur für seinen Teamchef eine große Überraschung © xpb.cc

Ongetta-Teamchef Fiorenzo Caponera ist voll des Lobes für Jungstar Jonas Folger: "Er ist ein toller Kerl und vor allem ist er schnell!"

Jonas Folger hat in seiner jungen Karriere schon Geschichte geschrieben. 2008 holte er im zarten Alter von 15 Jahren im 125er-Rennen in Misano seinen ersten WM-Punkt - bei seinem erst zweiten Grand Prix überhaupt. In dieser Saison bestreitet der Bayer seine erste volle Saison bei den 125ern. In Le Mans - seinem insgesamt zehnten WM-Rennen - holte er als Zweiter seinen ersten Podiumsplatz. Damit war er der jüngste Deutsche überhaupt, der in der Motorrad-WM aufs Podest fahren konnte.

Zwar blieb Le Mans sein bisher einziger Podiumsplatz, doch Folger gelang es mehr als einmal, sich von hinten quer durchs Feld nach vorn zu kämpfen. Sein Können bewies er auch bei seinem Gaststart in der IDM am Sachsenring, wo er den Sieg holte. Entsprechend begeistert ist sein Teamchef bei Ongetta, Fiorenzo Caponera. Er hält große Stücke auf seinen Jungstar und hält ihhn für eines der größten Talente, die derzeit in der Szene unterwegs sind.

"Jonas war für alle eine große Überraschung", sagte Caponera. "Er muss zwar noch eine ganze Menge lernen, aber er ist ein toller junger Kerl - und vor allem ist er sehr schnell. Man könnte um ihn herum ein großes Projekt aufbauen und ich bin mir sicher, dass er in dieser Saison wieder aufs Podium fahren wird."

Der erfolgreichste unter den vier Ongetta-Piloten ist Andrea Iannone, der bereits drei Rennen gewinnen konnte und derzeit nur 19,5 Punkte hinter Gesamtleader Julian Simon liegt. Der 19-Jährige ist allerdings 1,77 Meter groß und wiegt 70 Kilo. Das könnte nach Meinung des Teamchefs ein Nachteil sein, auch wenn er Iannone als sehr starken Fahrer einschätzt.

"Andrea hat im Vergleich zum vergangenen Jahr eine großartige Saison", erklärte Caponera. "Er hat eine Werks-Aprilia und schon drei Rennen gewonnen, Ich denke, dass er von seiner Größe und seinem gewicht bei manchen Rennen benachteiligt ist, aber wir sind sehr zufrieden mit ihm. Wir haben immer noch die Chance auf den Titel, wir brauchen nur in den Rennen etwas Glück, in denen Andrea durch sein Gewicht im Nachteil ist."

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