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Dani Pedrosa hat zwar gewonnen, doch HRC sieht noch viel Arbeit vor sich © Repsol

HRC sieht im US-Sieg das Verdienst von Dani Pedrosa, nicht von Honda: Der Rückstand auf die Rivalen muss immer noch aufgeholt werden

Mit seinem Sieg beim US-Grand-Prix in Laguna Seca hat Dani Pedrosa die lange Durststrecke von Honda beendet. Doch bei seinem Arbeitgeber glaubt man nicht, dass der Anschluss an die Spitzenteams Yamaha und Ducati bereits geschafft ist. Laut HRC-Vizepräsident Shuhei Nakamoto liegt Honda immer noch zurück und hat noch viel Arbeit vor sich, um regelmäßig Siege einfahren zu können.

"Den Sieg haben wir dem Fahrer zu verdanken und nicht der Maschine", wurde Nakamoto von der 'Gazzetta dello Sport' zitiert. "Wir hinken unseren Gegner immer noch hinterher, aber wir arbeiten hart daran, aufzuholen." Honda habe nicht nur mit dem Chassis Probleme: "Wir müssen an vielen Dingen arbeiten, auch am Motor. Unser Testfahrer Toady Okada geht zweimal im Monat auf die Strecke, um die besten Lösungen zu finden."

Bei den nächsten Rennen will HRC mit weiteren Modifikationen aufwarten, wann genau die Upgrades kommen, kann Nakamoto aber noch nicht sagen. "Im Vergleich zu unseren Rivalen hatten wir größere Probleme, die Bridgestone-Reifen auf die richtige Temperatur zu bringen", räumte Nakamoto ein. "Aber wir haben jetzt viele Daten gesammelt und ich denke wir wissen nun, welchen Weg wir einschlagen müssen."

Und im kommenden Jahr will Honda beim ersten Test im Februar in Sepang "ein komplett neues Bike" auf die Strecke bringen. Die neue Maschine ist laut Nakamoto sowohl für die Werksfahrer als auch für die Satellitenteams gedacht. Stichwort Werksfahrer: Nakamoto spielte die Gerüchte herunter, man wolle Yamaha-Pilot Jorge Lorenzo ins Werksteam holen. HRC habe vor, sowohl Dani Pedrosa als auch Andrea Dovizioso wieder unter Vertrag zu nehmen: "Aber wir haben damit keine Eile. Das können wir auch noch beim letzten Saisonrennen in Valencia machen."

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