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Ducati-Star Noriyuki Haga kuriert sich nach seinem Sturz zu Hause aus © Ducati

WM-Leader Noriyuki Haga kann sich an alle Einzelheiten seines Donington-Crashs erinnern - Reha läuft, der Japaner hofft auf Start in Brünn

Es war die fünfte Runde im zweiten Rennen der Superbike-Weltmeisterschaft im englischen Donington, als Spitzenreiter Noriyuki Haga einen herben Rückschlag hinnehmen musste. Der Ducati-Pilot stürzte, wurde danach von seiner eigenen Maschine getroffen und verletzte sich schwer. Die Diagnose: Bruch des rechten Ellenknochens und drei kleinere Risse im linken Schulterblatt.

In einem Interview mit dem italienischen Magazin 'MotoSprint' schilderte Haga den Crash aus seiner Sicht: "Ich erinnere mich noch klar an jede Einzelheit. Ich lag an Position zwei, wollte mich damit aber nicht begnügen und habe über die Situation in der Gesamtwertung nachgedacht ... aber vielleicht habe ich ein bisschen zu viel nachgedacht. Als ich gesehen habe, dass das Bike mich mit voller Wucht treffen wird, dachte ich: Das ist das Ende!"

Haga verbrachte drei Tage im Derby-City-Krankenhaus. Jetzt ist er zu Hause in Mailand und hat mit der Reha begonnen. Sein Ziel ist, bereits bei den nächsten Rennen der Superbike-WM Ende Juli in Brünn wieder dabei zu sein. Und es sieht offenbar gut aus, dass das klappt. Haga hat jetzt noch einen Vorsprung von 14 Punkten auf seinen Verfolger Ben Spies (Yamaha), der in Donington beide Rennen gewinnen konnte.

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