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Max Biaggi ist nach dem Test in Brünn zuversichtlich für die dortigen Rennen © Aprilia

Max Biaggi und Shinya Nakano haben in Brünn zwei Tage lang ihre Runden gedreht: Arbeit an Elektronik, Aufhängung und Chassis-Komponenten

Aprilia hat die Sommerpause in der Superbike-Weltmeisterschaft für einen ausgiebigen Test in Brünn genutzt. Zwei Tage lang drehten Max Biaggi und Shinya Nakano auf der tschechischen Rennstrecke ihre Runden. In Brünn steht auch vom 24. bis 26. Juli das nächste Rennwochenende an. Abgesehen von einem Regenschauer waren die Bedingungen optimal.

Drei Mal konnte Biaggi in dieser Saison mit der nagelneuen RSV4 schon aufs Podium fahren. Jetzt wurde die Maschine weiter optimiert. "Es war ein positiver Test", sagte Aprilia-Technikchef Luigi Dall'Igna der offiziellen WSBK-Seite. "Wir haben viel an Elektronik, Aufhängung und Chassis-Komponenten gearbeitet. Wir werden sie auch wieder beim Pirelli-Test in Imola testen, und wenn sie weiter gut funktionieren, dann werden wir sie auch in Brünn im Rennen einsetzen."

Biaggi drehte beim Test 122 Runden. Seine beste Rundenzeit lag bei 2:00.75 Minuten. Die schnellsten Rennrunden im vergangenen Jahr wurden mit 2:00.298 und 1:59.979 gezeitet. Der Italiener bedauerte, dass es am Ende geregnet hat, "denn damit konnten wir in den letzten beiden Stunden nicht mehr arbeiten und wir hätten mehr Arbeit erledigen können."

"Aber wir haben positives Feedback bekommen, vor allem was die vordere Aufhängung angeht", sagte Biaggi, der mit einem Haarriss im Fuß auf seine RSV4 gestiegen war. "Ich bin recht zuversichtlich für die Rennen in Brünn. Und wir haben noch viele weitere Tage, um an der Maschine zu arbeiten. Das war für uns mehr oder weniger der erste richtige Test seit Saisonbeginn."

Teamkollege Nakano fuhr 135 Testrunden und holte dabei eine Bestzeit von 2:00.78 Minuten. "Ich bin sehr zufrieden", bilanzierte der Japaner. "Wir haben viele Komponenten an Motor und Chassis getestet und haben Verbesserungen gefunden. Da wir hier allein waren, konnten wir einen guten Job machen und uns ganz auf unsere Arbeit konzentrieren. Es wird interessant, wenn wir unsere neuen Lösungen in Imola testen, wo wir uns mit unseren Hauptrivalen messen können."

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