vergrößernverkleinern
Roberto Rolfo startet jetzt zur Vorbereitung auf die Moto2 in Spanien © Honda

Roberto Rolfo wird die restliche Saison in der Spanischen Meisterschaft CEV bestreiten - Übergangs-Moto2-Maschine von Suter mit Yamaha-Motor

Roberto Rolfo kehrt zurück ins aktive Renngeschehen. Der Italo-Schweizer, der in der Superbike-Weltmeisterschaft seine Maschine bei Stiggy-Honda für John Hopkins räumen musste, wird den Rest der Saison in der Spanischen Meisterschaft CEV bestreiten, beginnend am kommenden Sonntag in Valencia. Rolfo wird dabei auf einer Moto2-Maschine des Schweizer Herstellers Suter für das Laglisse-Team starten.

Rolfo hat mit diesem Moto2-Bike bereits im Juni für Laglisse getestet und er war in den vergangenen Monaten auch in die Entwicklung eingebunden. Die Maschine soll ab 2010 in der Weltmeisterschaft eingesetzt werden. Allerdings wird in das Suter-Chassis vorerst noch ein Yamaha-Motor eingebaut, während in der Schweiz daran gearbeitet wird, die Maschine dem Einheitsmotor von Honda anzupassen, der ab 2010 in der Moto2 vorgeschrieben ist.

Der Italo-Schweizer leistet aber noch mehr Entwicklungsarbeit für die Moto2: Dunlop hat ihn beauftragt, an der Entwicklung eines Rennreifens für die Moto2 mitzuwirken. Dazu soll Rolfo auf der Dunlop-Privatstrecke im südfranzösischen Miraval testen. In der Moto2 könnten auch Einheitsreifen eingeführt werden, die von Dunlop geliefert werden. Das ist aber noch nicht offiziell bestätigt.

"Ich freue mich sehr, mit einer Moto2 des Laglisse-Teams in der CEV zu starten. Das Team hat ein sehr hohes Niveau und ist professionell", sagte Rolfo. "Bei meinem letzten Test hatte ich viel Spaß auf diesem Prototypen und ich bin begeistert, dass ich die Bestzeit der 250er-Klasse egalisieren konnte! Ich möchte mich bei allen bedanken, die es mir ermöglicht haben, auf die Rennstrecke zurückzukehren. Ich kann es kaum erwarten, endlich wieder Rennen zu fahren."

Geht es nach Laglisse-Teamchef Jaime Fernandez Avilles, wird Rolfo noch viele Rennen für das Team fahren - auch im kommenden Jahr in der Moto2: "Er ist ein schneller Fahrer und hat viel Erfahrung. Der erste Test mit unserem Motorrad war sehr positiv und er hat sich gut ins Team eingefügt. Das war der Anfang eines langfristigen Projekts: er fährt für uns in der Spanischen Meisterschaft und ich hoffe, dass er 2010 auch mit uns in der Weltmeisterschaft fährt."

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel