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Yuki Takahashi muss gehen und keiner will daran schuld sein © Honda

Mit Yuki Takashi steht Japans einziger MotoGP-Pilot jetzt auf der Straße: Scot erhebt Vorwürfe gegen Honda, doch die Japaner kontern

Die MotoGP-Karriere von Yuki Takahashi hatte gerade erst angefangen, als sich der Japaner wieder aus der Königsklasse verabschieden musste. Als Gabor Talmacsi und seine Sponsoren zum finanzschwachen Scot-Team stießen, musste der einzige Japaner im Feld gehen. Das Team wusch seine Hände in Unschuld - man habe den Japaner halten wollen, aber Honda habe sich geweigert, die nötige zusätzliche Ausrüstung zu stellen, ließ es verlauten.

Doch so will man das beim Honda-Management nicht auf sich sitzen lassen. Die Japaner wollen sich den Schuh nicht anziehen, sie hätten ihren Landsmann fallengelassen. "Es ist ganz einfach: Honda kann Motoren, Chassis und Teile liefern, wenn sie bezahlen können", sagte HRC-Vizepräsirent Shuhei Nakamoto gegenüber 'MCN'. Wenn Scot einen weiteren Sponsor findet, sei es für Honda kein Problem, das nötige zu liefern: "Wenn sie das Budget haben, rüsten wir sie aus."

Vielleicht darf sich Takahashi ja doch noch Hoffnungen machen, seine Debütsaison in der MotoGP fortsetzen zu können - denn offenbar gibt es ja weder Probleme in Sachen Budget noch in Sachen Belieferung...

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