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Vom Krankenbett auf das Motorrad: Max Neukirchner wird in Imola testen © Alstare

Auf dem Sachsenring fuhr Max Neukirchner erstmals seit seinem schweren Sturz wieder Motorrad - Comeback bei Imola-Tests anvisiert

Zwei Monate nach seinem schweren Sturz im Rahmen des Superbike-WM-Meetings in Monza saß Max Neukirchner diese Woche wieder auf einem Motorrad: Der Deutsche fuhr auf dem Sachsenring rund 40 Minuten lang eine Suzuki GSX-R 600, die ihm Ex-IDM-Pilot Rene Knöfler freundlicherweise zur Verfügung gestellt hatte.

Neukirchner, der von Anfang an Ende Juli in Brünn in den WM-Zirkus zurückkehren wollte, klagte anschließend über ein Zwicken in der rechten Wade, hatte ansonsten aber keinerlei körperliche Beschwerden. Eine Woche nach dem operativen Entfernen der letzten Spickdrähte scheint er also auf dem Weg der Besserung zu sein. Der 26-Jährige fühlt sich sogar so fit, dass er nächste Woche die Testfahrten in Imola bestreiten möchte.

"Nachdem letzte Woche die Drähte aus dem Fuß gekommen sind, habe ich in den letzten Tagen Riesenfortschritte gemacht. Die Beweglichkeit vom Fuß ist zwar noch eingeschränkt, wird aber von Tag zu Tag besser", strahlte Neukirchner und fügte an: "Als sich dann kurzfristig die Möglichkeit ergab, auf dem Sachsenring zu testen, wollte ich diese unbedingt nutzen. Danke an alle Beteiligten!" Namentlich nannte er Frank Peitz, Ruben Zeltner und Jürgen Fritzsche.

"Es war ein gutes Gefühl, wieder auf einem Bike zu sitzen - und dann auch noch zu Hause auf dem Sachsenring! Überall sind schon die Tribünen aufgebaut. Das wird nächste Woche sicher wieder eine Megaparty", sagte der Stollberger bezugnehmend auf den bevorstehenden Grand Prix von Deutschland der Prototypen. "Eventuell klappt es ja mal mit einer Wildcard, aber ohne vorher zu testen, macht es keinen Sinn für mich."

"Jetzt konzentriere ich mich auf den Imola-Test in der nächsten Woche. Suzuki hat dort einiges im Köcher. Von dort aus geht es direkt an den Sachsenring, wo Suzuki und das 'DSF' eine Menge Aktionen mit mir geplant haben. Auch an meinem Fanshop auf dem Gelände der Müller-Bedachung wird es Autogrammstunden geben. Nach dem Sachsenring-Wochenende folgt ein absolutes Highlight für mich: Es geht zu meinem 'Heimrennen' nach Brünn", so Neukirchner.

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