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Dani Pedrosa strotzt nach seinem Sieg in den USA vor Selbstbewusstsein © Bridgestone

Nach seinem Sieg in Laguna Seca will Dani Pedrosa beim Deutschland-Grand-Prix nachlegen - Honda-Kollege Andrea Dovizioso will seine Pechsträhne beenden

Ein Sieg verleiht Flügel - mit diesem Gefühl kommt Honda-Werkspilot Dani Pedrosa zum Deutschland-Grand-Prix. Nach seinem ersten Saisontriumph in Laguna Seca will der Spanier am nächsten Wochenende auf dem Sachsenring nachlegen. Er will beweisen, dass Laguna kein Strohfeuer war, sondern dass er und seine RC212V nun ein siegfähiges Gesamtpaket bilden. Zudem fühlt er sich nach seinen vielen Verletzungen wieder zu 100 Prozent fit.

Der kurze Sachsenring schien Pedrosa bisher zu liegen. Dreimal konnte er dort bereits gewinnen: 2004 und 2005 bei den 250ern, 2007 in der MotoGP. Damals kam er mit über 13 Sekunden Vorsprung ins Ziel. Im vergangenen Jahr führte er das Regenrennen in Sachsen an, stürzte dann aber.

"Ich habe auf dieser Strecke schon einige gute Ergebnisse geholt und ich komme voller Selbstvertrauen an den Sachsenring. Denn wir sind wahrscheinlich so gut in Form wie schon lange nicht mehr", sagte Pedrosa. "Der Sieg in Laguna Seca war für mich und das Team wirklich sehr wichtig. Denn er hat gezeigt, dass wir Fortschritte gemacht haben und jetzt die Pace haben, um Rennen zu gewinnen. Garantien gibt es aber für nichts und ich bin sicher, dass unsere Gegner wieder stark sein werden - und entschlossen, zurückzuschlagen."

"Ich mag den Sachsenring wirklich und ich denke, dass wir dort wieder konkurrenzfähig sind", fuhr Pedrosa fort. "Ich hatte nach Laguna eine tolle Woche. Es war super, dass ich mir am Freitag in Barcelona den Start der Tour de France anschauen konnte. Ich selbst konnte wieder auf dem Fahrrad trainieren und ich war noch mehr motiviert, nachdem ich bei der Tour zugeschaut habe. Also bin ich zuversichtlich für das Wochenende und ich freue mich auf Deutschland."

Dovizioso: Auf dem Weg nach vorn?

Honda-Werkskollege Andrea Dovizioso hat sich vorgenommen, seine Pace endlich in Ergebnisse umzusetzen. Er will die Pechsträhne, die ihn in den letzten beiden Rennen heimgesucht hat, am Sachsenring beenden. Auch er hat durch Pedrosas Sieg in Laguna frsichen Mut geschöpft. Mit den neuesten Modifikationen an der RC212V hofft Dovizioso, in Deutschland aufs Podium fahren zu können.

"Ich bin hoch motiviert, in Deutschland mein Potenzial und das Potenzial der Maschine unter Beweis zu stellen", sagte der Italiener. "In den letzten beiden Rennen haben wir uns enorm verbessert, auch wenn die Ergebnisse das noch nicht gezeigt haben. Meine Rennergebnisse in Assen und Laguna waren enttäuschend, aber die Zeichen sind ermutigend. Vor allem in Laguna waren wir nah an den Spitzenleuten dran. Ich hatte eine gute Rennpace und ein Paket, mit dem ich um die vorderen Plätze kämpfen konnte. Leider habe ich einen Fehler gemacht, aber man muss daraus lernen und weitermachen."

"Ich würde nicht gerade sagen, dass der Sachsenring eine meiner Lieblingsstrecken ist, aber ich freue mich auf die Herausforderung", blickte Dovizioso auf das Wochenende voraus. "Der Kurs ist recht kurz, die erste Sektion ist sehr langsam, aber die zweite Hälfte ist dann sehr schnell. Das Team wird immer stärker und ich bin zuversichtlich, dass wir ein gutes Wochenende haben werden."

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