vergrößernverkleinern
Chris Vermeulen peilt am Sachsenring wieder einen Podiumsplatz an © Suzuki

Chris Vermeulen und Loris Capirossi haben sich für den Sachsenring viel vorgenommen: Nach enttäuschenden Wochen wollen sie gleich vorn mitfahren

Bei Rizla-Suzuki hofft man, dass am kommenden Wochenende auf dem Sachsenring der Durchbruch gelingt. Als Ziel für den Deutschland-Grand-Prix hat man sich ganz klar gesteckt, den ersten Podiumsplatz der Saison einzufahren. Damit wollen Chris Vermeulen und Loris Capirossi auch die Enttäuschungen abhaken, die sie in Übersee erlebt haben.

Nach den guten Ergebnissen in Europa - wo Suzuki dreimal in Folge einen fünften Rang einfahren konnte - erlebte das Team beim US-Grand-Prix in Laguna Seca einen Rückschlag. Am Sachsenring soll das Blatt wieder gewendet werden. Vermeulen hat gute Erinnerungen an die Strecke: Im vergangenen Jahr fuhr er dort im Regenchaos auf Rang drei. In diesem Jahr peilt er wieder das Podium an. Teamkollege Capirossi fuhr dort 2008 trotz einer schweren Armverletzung auf Rang sieben.

"Das letzte Rennen war sehr enttäuschend, da wir uns für Laguna viel vorgenommen hatten", sagte Vermeulen. "Aber wir müssen daraus lernen und in Deutschland einen Schritt nach vorn machen. Ich wurde auf dem Sachsenring im vergangenen Jahr Dritter. Und obwohl es damals nass war, bin ich sicher, dass ich in diesem Jahr bei jedem Wetter versuchen kann, das zu wiederholen."

"Die Maschine ist nach wie vor gut und sie scheint von Mal zu Mal besser zu werden", fuhr Vermeulen fort. "Die Crew hat ein gutes Basispaket und wenn das am Sachsenring von Anfang an funktioniert - und wir Reifen und Bike aneinander anpassen können - sehe ich keinen Grund, warum wir nicht vom ersten Tag an konkurrenzfähig sein sollten."

"Die letzten Rennen waren hart für uns. Das war nicht einfach, denn wir haben hart daran gearbeitet, dass alles zusammenpasst", räumte Teamkollege Capirossi ein. "Die Crew hat ihr Bestmögliches gegeben, aber wir haben einfach nicht die Lösungen gefunden, die wir gesucht haben. Wir konnten aber trotzdem einiges darüber lernen, wie sich die Suzuki GSV-R in verschiedenen Situationen auf verschiedenen Reifentypen verhält."

Am Sachsenring seien Power und Geschwindigkeit weniger gefragt, stattdessen sei wichtiger, wegen der vielen Schräglagen die optimale Balance zu finden, erklärte "Capirex" weiter: "Ich bin dort 2007 aufs Podium gefahren und hatte dort auch schon einige andere gute Ergebnisse. Ich fahre sehr gern auf dieser Strecke und ich glaube, dass wir dort stark sein können - wir müssen nur abwarten, was an diesem Wochenende passiert."

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel