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Michel Fabrizio zeigte mit der Bestzeit am ersten Tag, dass mit ihm zu rechnen ist © Ducati

Michel Fabrizio war am ersten Tag der Superbike-Tests in Imola Schnellster vor Ben Spies - Max Neukirchner beim Comeback auf Platz 14

Lokalmatador Michel Fabrizio hat sich am ersten Tag der offiziellen Testfahrten der Superbike-Weltmeisterschaft in Imola die Bestzeit geholt. Der italienische Ducati-Pilot verdrängte dabei Titelkandidat Ben Spies in den letzten Sekunden noch von der Spitze. In seiner letzten schnellen Runde brannte Fabrizio noch eine Zeit von 1:49.164 Minuten in den Asphalt. Damit war er eine Zehntelsekunde schneller als Yamaha-Star Spies.

"In der letzten Runde habe ich noch einmal einen frischen Reifen aufgezogen, um meine Zeit zu unterbieten. Es war einer der Entwicklungsreifen, die Pirelli für diese extreme Hitze mitgebracht hat", sagte Fabrizio. "Wir haben viel am Setup gearbeitet. Das ist etwas, was wir während der Saison nie richtig schaffen. Zudem haben wir an der Traktionskontrolle gearbeitet und daran, mit Blick auf Brünn das Maximum aus dem Motor herauszuholen."

Und noch etwas war Fabrizio wichtig: "Ich wollte Ben wirklich zeigen, dass ich mit ihm auf Augenhöhe bin. Wir haben noch fünf Rennwochenenden vor uns und ich denke, dass er das jetzt realisiert hat!" Fabrizio vertritt das Ducati-Werksteam in Imola allein. WM-Leader Noriyuki Haga pausiert und kuriert seine in Donington zugezogenen Verletzungen aus. Der Japaner will in Brünn wieder auf die Maschine steigen.

Fabrizio und Spies lieferten sich den ganzen Tag über ein Duell um die beste Rundenzeit. Doch auch andere Piloten konnten beeindruckende Zeiten fahren. Zum Beispiel Jonathan Rea, der derzeit richtig beflügelt zu sein scheint. Der britische Ten-Kate-Pilot war Drittschnellster, sein Rückstand auf Fabrizio betrug nur fünf Zehntelsekunden. Auf dem Weg nach vorn befindet sich auch BMW: Ruben Xaus konnte die viertschnellste Zeit für sich verbuchen. Auf Platz fünf reihte sich mit Carlos Checa ein weiterer Ten-Kate-Pilot ein. Der Spanier hatte am Vormittag die Bestzeit geholt.

In Imola gab auch Max Neukirchner sein Comeback in der Superbike-Weltmeisterschaft. Nach seiner mehrmonatigen Verletzungspause trat er erstmals wieder gegen seine Rivalen an. Der Alstare-Suzuki-Pilot aus Sachsen machte sich erst wieder mit seiner Maschine vertraut und belegte Rang 14.

Ergebnis erster Testtag - kombiniert:

01. Michel Fabrizio (Ducati) - 1:49.164

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