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Max Neukirchner könnte von einer Zwangspause in die nächste rutschen © Alstare

Max Neukirchner hat sich beim Testcomeback auf seiner Suzuki offensichtlich doch wieder wehgetan: In Bologna diagnostizierten die Ärzte einen Wirbelbruch

Wieder schlechte Nachrichten rund um Max Neukirchner. Nachdem er sich von seinen schweren Verletzungen, die er sich beim Startcrash in Monza zugezogen hatte, erholt hat, folgte nun am zweiten Testtag in Imola ein neuerlicher Rückschlag.

Neukirchner verlor die Kontrolle über seine Suzuki ausgangs der Tamburello und wurde in hohem Bogen vom Motorrad geworfen. Neben der Strecke wurde der 25-Jährige sofort ärztlich versorgt und bekam eine Halskrause verpasst.

Zunächst flachste der Suzuki-Mann noch herum, doch nach der Überstellung in ein Krankenhaus in Bologna und der eingehenden Untersuchung stellte sich eine neue Hiobsbotschaft ein: Die Ärzte entdeckten eine Wirbelfraktur.

"Ich bin okay, habe nur Prellungen", erklärte er noch im Streckenhospital. "Das war ein richtiger Unfall, nicht so wie in Monza." Doch die Verletzung könnte ihn zu einer weiteren Pause zwingen, nachdem er sich zehn Wochen nach dem schweren Monza-Crash wieder auf seine Suzuki schwang.

Noch sind aber nicht alle Informationen ausgewertet. So berichten italienische Medien, dass der Bruch bereits aus einer vorherigen Verletzung stammen könnte. Auch über eine mögliche Behandlung kann derzeit nur spekuliert werden.

Sollte der gebrochene Wirbel aber stabilisiert werden müssen, sind mehrere Behandlungsansätze denkbar. Der Wirbel könnte mit Platten mit den benachbarten Wirbeln verbunden werden, um die Ruhigstellung zu erreichen. Auch ein Korsett wäre eine Lösung, dann aber wäre er mehrere Wochen außer Gefecht.

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