vergrößernverkleinern
Trotz gesundheitlicher Probleme gelang Casey Stoner die Bestzeit © Ducati

Auf abtrocknender Piste fuhr Ducati-Pilot Casey Stoner im ersten Freien Training auf dem Sachsenring die Bestzeit - Chris Vermeulen gestürzt

Casey Stoner geht es anscheinend doch wieder etwas besser als noch während der letzten drei Rennwochenenden. Der Ducati-Pilot, der zuletzt mit diversen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte, fuhr im ersten Freien Training zum Großen Preis von Deutschland auf dem Sachsenring mit 1:22.779 die schnellste Zeit aller 17 Fahrer.

Hinter Stoner landete der Sieger des letzten Rennens in Laguna Seca, Dani Pedroda. Der Honda-Pilot war mit einer Rundenzeit von 1:23.034 einen Tick schneller als Weltmeister Valentino Rossi (1:23.088). Auf Rang vier landete etwas überraschend Honda-Fahrer Randy de Puniet (1:23.133), gefolgt von Markenkollege Alex de Angelis (1:23.282). Der gegenwärtige Zweite der Meisterschaft, Jorge Lorenzo, wurde nur Elfter (1:23.496).

Zu Beginn des einstündigen Trainings war die Strecke noch feucht - im Training der 125er-Klasse hatte es zuvor noch stark geregnet. Während zunächst Stoner, dann Marco Melandri und schließlich Nicky Hayden die jeweilige Bestzeit fuhren, trocknete der Sachsenring immer weiter ab und die Rundenzeiten wurden schneller und schneller. Zwischenzeitlich konnte sich sogar Gabor Talmasci an die zweite Position setzen, doch der Ungar wurde schlussendlich wieder einmal 17. und damit Letzter (1:25.416).

In der zweiten Hälfte der Trainingssession purzelten die Bestzeiten munter weiter, beinahe jeder Fahrer befand sich zu irgendeinem Zeitpunkt unter den Top 3 des Zeitentableaus. Knapp fünf Minuten vor Ende des Trainings stürzte dann Chris Vermeulen auf eine der wenigen noch feuchten Stellen der Strecke. Ein Highsider war die Folge des Hinterradrutschers für den Suzuki-Piloten, der anschließend von der Strecke humpelte.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel