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Für Chris Vermeulen (l.) und Loris Capirossi verlief der Freitag wunschgemäß © Rizla Suzuki

Für das Suzuki-Werksteam verlief der Auftakt ins Rennwochenende nicht gerade berauschend - Loris Capirossi nur Zwölfter, Chris Vermeulen mit heftigem Sturz

Platz zwölf für Loris Capirossi und Platz 16 für Chris Vermeulen - so lautet das enttäuschende Ergebnis für das Suzuki-Werksteam im ersten Freien Training zum Großen Preis von Deutschland. Während Capirossi auf abtrocknender Piste immerhin ganze 27 Runden auf dem Sachsenring drehen und somit viel Datenmaterial sammeln konnte, stürzte Vermeulen auf seiner 19. Runde durch einen Highsider ausgerechnet auf exakt jene Stelle, die er sich bereits bei einem Sturz in Laguna Seca verletzt hatte.

"Als ich durch eine der nassen Stellen fuhr, habe ich anscheinend etwas zu viel Gas gegeben, bin ein wenig weggerutscht und gestürzt. Ich bin auf der selben Seite gelandet, die ich mir schon in Laguna verletzt habe. Deshalb bin ich jetzt nicht gerade in bester Verfassung. Aber ich bin mir sicher, dass es mir morgen gutgeht und wir große Fortschritte machen werden", so Vermeulen nach dem Training.

Der Sturz unter fast trockenen Bedingungen markierte aber letztlich nur den Endpunkt eines verkorksten Trainings für Vermeulen: "Das Wetter war nicht gerade ideal und wir sind erstmal mit dem Regenmotorrad rausgefahren. Aber damit hatte ich ein Problem und wir haben deswegen einen Teil der Session verpasst."

"Das Wichtigste ist heute, dass sich Chris bei seinem Sturz nicht schwer verletzt hat. Obwohl sich die Verletzungen von Laguna Seca verschlimmert haben, scheint es nichts zu sein, was ihn davon abhalten könnte die Zähne zusammenzubeißen und hier am Sachsenring weiterzumachen", so Teamchef Paul Denning.

Für Capirossi ging es heute dagegen in erster Linie darum, möglichst viele Kilometer zu fahren, um am Setup zu arbeiten. "Ich bin so lange wie möglich draußen geblieben, um mit dem Basissetup in einen guten Rhythmus zu kommen und zu verstehen, wie das Motorrad funktioniert. Wir haben viele Informationen gesammelt, die uns morgen sicherlich weiterhelfen werden. Obwohl wir Zwölfter sind, was einer ziemlich lausige Platzierung ist, können wir morgen auf viel Datenmaterial zurückgreifen. Ich denke wir werden ein paar große Fortschritte erzielen", so der Italiener.

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