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Alex de Angelis landete am Freitag auf einem starken fünften Platz © xpb.cc

Der Aufwärtstrend der letzten Rennen scheint sich bei Gresini-Honda weiter fortzusetzen - Alex de Angelis Fünfter, Toni Elias auf Platz sieben

Wie bislang fast jedes Rennwochenende in dieser Saison, hat auch der Große Preis von Deutschland auf dem Sachsenring wechselhafte Bedingungen zu bieten. Nach einem heftigen Gewitterregen während des Freien Trainings der 125er-Klasse, war die Strecke auch noch zu Beginn der MotoGP-Session feucht. Doch als der Asphalt im Verlauf des einstündigen Trainings immer weiter abtrocknete, purzelten auch die Rundenzeiten immer schneller nach unten.

Ziemlich weit vorne mit dabei waren am Ende die beiden Piloten des Gresini-Honda-Teams. Alex de Angelis wurde mit einer Zeit von 1:23.282 Fünfter, Toni Elias landete knapp dahinter auf Rang sieben (1:23.351). Für Teamchef Fausto Gresini Grund genug zufrieden zu sein: "Beide Fahrer hatten heute eine gute Trainingssession. Die Rundenzeiten liegen eng beieinander und das ist erfreulich."

De Angelis hat es zu Beginn des Trainings noch etwas ruhiger angehen lassen: "Ich habe mit dem Wechsel auf Slicks abgewartet bis ich ein paar andere Fahrer damit auf der Strecke gesehen habe, denn wir wollten nichts riskieren. Wir hatten zunächst ein paar Probleme beim Einlenken in enge Kurven, was man hier wirklich gut können muss, aber das konnten wir verbessern."

"Ich dritten Streckenabschnitt war ich der Schnellste, wie schon im vergangenen Jahr. Ich habe immer gesagt, dass ich als Fahrer in schnellen Ecken am besten bin und diese Kurve ist eine der schnellsten und technisch anspruchsvollsten im gesamten Kalender", so de Angelis. "Das kommt mit hier zugute, denn um ehrlich zu sein haben wir immer noch nicht das Paket, das ich brauchem um auf dem Rest der Strecke konstant schnell zu sein."

Elias mit Magenproblemen

Teamkollege Elias hatte dagegen mit ganz anderen Problemen zu kämpfen. "Ich schlage mich hier mit Magenproblemen und Grippesymptomen herum. Aber keine Angst, es ist nicht die Schweinegrippe", versichert Elias, der ansonsten recht glücklich zu sein schien. "Das war heute eine recht gute Trainingseinheit für uns, weil wir ein Gefühl für die Verhältnisse im Nassen bekommen und dann am Motorrad für trockene Bedingungen arbeiten konnten."

"Wir waren ziemlich gut unter beiden Bedingungen. Obwohl ich Siebter geworden bin, beträgt die Lücke zur Spitze nur 0,5 Sekunden - und so wie ich mich heute fühle, ist das nicht viel. Ich muss mit der Art, wie die Dinge heute gestartet sind, zufrieden sein", sagte Elias abschließend.

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