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Jorge Lorenzo präsentierte sich am Samstagmorgen in absoluter Topform © xpb.cc

Jorge Lorenzo sichert sich im zweiten Freien Training der MotoGP die deutliche Bestzeit vor Casey Stoner - Nicky Hayden sensationell stark

Trotz der Nachwirkungen seines Sturzes in Laguna Seca hat sich Jorge Lorenzo mit einer deutlichen Bestzeit am Samstagvormittag am Sachsenring präsentiert. Der Spanier holte sich bei kühlen, aber wenigstens trockenen Bedingungen in 1:21.882 Minuten die Spitzenposition und hatte dabei fast vier Zehntelsekunden Vorsprung auf Casey Stoner (2./1:22.258). Der australische Ducati-Star schonte sich wieder einmal. Stoner fuhr nur 22 Runden in der einstündigen Session.

Sensationell stark zeigte sich Stoners Teamkollege Nicky Hayden (4./1:22.340). Der Champion von 2006 saß seinem teaminternen Kontrahenten lange Zeit dicht im Nacken, erst kurz vor dem Ende des Trainings schob sich USA-Sieger Dani Pedrosa in 1:22.311 Minuten noch zwischen die beiden Ducati-Männer. Erst auf Platz fünf folgte Valentino Rossi (1:22.357), der sich am Vormittag zurückhielt und ein intensives Setup-Programm abspulte.

Sogar bei trockenen Bedingungen muss man am Sachsenring mit Marco Melandri rechnen. Der Hayate-Kawasaki-Pilot (6./1:22.441) unterstrich seine blendende Form und war am Ende des Trainings nur knapp hinter den prominenten Werkspiloten. Auch Randy de Puniet (7./1:22.721) bestätigte seine guten Eindrücke vom Freitag noch einmal. Mika Kallio (8./1:22.738) machte sein Versprechen wahr und schob sich im Klassement trotz Fingerverletzung deutlich nach vorn.

Bei Pramac-Ducati-Teamkollege Niccolò Canepa läuft es hingegen nach wie vor nicht. Der Italiener erlebte am Samstagvormittag einen heftigen Abflug, konnte allerdings schnell wieder auf seine Maschine steigen. Auch James Toseland setzte sich und sein Bike zwischenzeitlich in den Kies. Überraschend, dass auch Tech-3-Yamaha-Teamgefährte Colin Edwards nicht recht in Schwung kam. Der Amerikaner war in 1:23.041 Minuten nur auf Platz elf zu finden.

Sorgen hat man im Lager von Suzuki. Nachdem Chris Vermeulen sich bei einem Crash am Freitag das Bein angeschlagen hatte, kam der Australier in 1:24.718 Minuten am Samstag nur auf den letzten Rang. Loris Capirossi konnte zwar beschwerdefrei fahren, war aber in 1:22.899 Minuten als Zehnter auch nicht gerade in Podestform. Auch Andrea Dovizioso (12./1:23.250) hat mit dem Sachsenring noch seine Probleme.

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