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Stützräder waren ihm schon von Anfang an peinlich - Sandro Cortese © xpb.cc

Sandro Corteses Mutter Karin hat einerseits Angst um ihren Sohn, ist aber auch stolz - "Ich weiß, dass er gut geschützt ist"

In einem Alter, in dem viele erst am Anfang ihres Berufslebens stehen und sich erstmals Gedanken über die eigene Karriere machen, kann Sandro Cortese (19) schon auf 17 Jahre Motorradrennsport zurückblicken. Schon im Alter von nur zwei Jahren bekam der heutige Aprilia-Pilot sein erstes Mini-Motorrad. "Er saß auf dem Motorrad bevor er laufen konnte", sagte Sandros Mutter Karin gegenüber der 'Bild-Zeitung'.

Zunächst hatte dieses Mini-Motorrad noch Seitenstützen. "Er wollte damit nicht fahren, es war ihm peinlich", erzählt seine Mutter. "Also machten wir einen Deal. Er fährt so lange mit Stützrädern, bis er sicher ist." Dass das offenbar nicht besonders lange dauerte, macht diese Anekdote deutlich: "Nach einer Runde mussten wir sie wieder abmontieren."

Inzwischen ist der Sohn in der Motorrad-Weltmeisterschaft unterwegs und peilt seinen ersten Grand-Prix-Sieg an. Beim Rennen in Assen ging Cortese von der Pole-Position aus ins Rennen, verpatzte allerdings den Start und übertrieb es bei der folgenden Aufholjagd. Die Folge war ein Sturz - nicht der erste in dieser Saison.

Doch wie erlebt Mutter Karin solche Schreckmomente? "Klar habe ich Angst um ihn, aber ich bin auch stolz. Ich weiß, dass er gut geschützt ist. Aber der Schreck legt sich erst, wenn er wieder auf den Beinen ist. Dann meldet sich der Fan in mir, der ihm zurufen will: Steh' auf, fahr' weiter!"

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