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Martin Wimmer (vorn) und Ralf Waldmann wollen die MZ GP2-tauglich machen © imago

Die ehemaligen Motorrad-Asse holen MZ aus Malaysia zurück nach Sachsen. Ziel ist die GP2 - womöglich mit "Waldi" im Sattel.

Hohenstein-Ernstthal - Die ehemaligen Motorrad-Stars Martin Wimmer und Ralf Waldmann wollen als Werksbesitzer die ostdeutsche Zweirad-Legende MZ wiederbeleben.

"Der Kult MZ lebt", sagte der zweimalige Vize-Weltmeister Waldmann. Am Samstag stellte "Waldi" zwischen den Trainings-Einheiten zum WM-Lauf auf dem Sachsenring die neue MZ-Maschine vor.

"Ende des Jahres wollen wir in der Internationalen Deutschen Meisterschaft starten", sagte der 20-malige Grand-Prix-Sieger und stellte sogar ein Comeback als Fahrer in Aussicht.

In kurzer Zeit auf 65 PS

Langfristiges Ziel ist der Start in der 250er-Nachfolgeserie GP2.

Waldmann, der dreimalige Grand-Prix-Sieger Wimmer und dessen Ehefrau Martina Häger haben MZ Ende März vom malayischen Konzern Hong Leon Industries erworben.

Die Rennmaschinen, die in extrem kurzer Zeit mit 250 ccm und 65 PS entwickelt wurden, sollen die Grundlage Serienzweirädern bilden.

10.000 zum Aktionstag

"Wir hoffen, dass bald viele Motorradfahrer in aller Welt auf einer MZ unterwegs sein werden", sagt Wimmer.

Die Motorenwerke Zschopau im Erzgebirge gingen einst aus einem Audi-Werk in Zwickau hervor.

Zu DDR-Zeiten galten MZ-Motorräder als Kult. In Zschopau gibt es ein MZ-Museum, zum Aktionstag "MZ lebt" im Mai kamen 10.000 Besucher.

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