vergrößernverkleinern
Marco Simoncelli steht wie schon 2008 auf dem Sachsenring auf Startplatz eins © xpb.cc

Marco Simoncelli war im Regen von Hohenstein-Ernstthal nicht zu besiegen und fährt auf die Pole-Position - Die Top 4 der WM stehen in der ersten Startreihe

Wie schon bei den 125ern und der MotoGP-Klasse fand auch das Qualifikationstraining der 250er-Weltmeisterschaft unter komplett nassen Bedingungen statt. Während der 45-minütigen Session regnete es unentwegt, weshalb die Regenkünste der Fahrer besonders gefragt waren. Am besten meisterte Marco Simoncelli diese Prüfung - der Titelverteidiger fuhr mit einer Bestzeit von 1:32.962 Minuten auf Startplatz eins.

Knapp hinter dem Gilera-Piloten fuhr Hector Barbara auf den zweiten Startplatz (1:33.105). Dem Spanier, der in den letzten beiden Rennen jeweils von der Pole-Position aus ins Rennen ging, fehlten nur 0,143 Sekunden auf Simoncellis Bestzeit. Auf Rang drei folgte schon mit einigem Respektabstand Alvaro Bautista (1:34.246), gefolgt von Hiroshi Aoyama (1:34.285). Damit bilden die Top 4 der WM-Zwischenwertung auch die erste Startreihe für das morgige Rennen.

Trotz des Dauerregens kamen im Qualifying der Viertelliter-Klasse weniger Piloten zu Sturz als das noch bei den MotoGP-Stars eine Stunde zuvor der Fall war. Vielleicht waren die Fahrer durch die vielen Unfälle in Kurve acht gewarnt und daher besonders aufmerksam. Lediglich Mattia Pasini fiel durch diverse Ausrutscher aus, blieb aber ebenso wie alle anderen Fahrer unverletzt.

Einen Großteil der Trainingssession dominierte Simoncelli scheinbar nach Belieben. Immer wieder konnte der Italiener, der schon 2008 auf dem Sachsenring auf der Pole-Position stand, seine eigene Bestzeit verbessern. Kein anderer Fahrer konnte auch nur annähernd das Tempo mitgehen, welches der Weltmeister vorlegte.

Barbera und Abraham jeweils knapp geschlagen

In seiner letzten Runde kam Barbera aber Simoncellis Bestzeit bedrohlich nahe, in den ersten beiden Sektoren war er sogar minimal schneller. Doch im letzten Streckenabschnitt wurde Aprilia-Pilot von WM-Leader Aoyama etwas aufgehalten. Dieser war wiederum selbst auf einer schnellen Runde unterwegs und konnte sich trotz einer ansonsten unauffälligen Trainingsleistung schlussendlich auf Platz vier schieben.

Leidtragender dieser Zeitenverbesserung war am Ende Karel Abraham (1:34.312). Der Tscheche hielt sich die überwiegende Zeit des Qualifyings in den Top 4 auf, rutschte aber zum Schluss auf Platz fünf und damit in die zweite Startreihe ab. Thomas Lüthi geht am Sonntag von Startplatz elf aus ins Rennen (1:35.019).

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel