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Hatte am Samstag viele Probleme mit seiner Hayate-Kawasaki: Marco Melandri © xpb.cc

Für Marco Melandri sprang nach einem Sturz im verregneten Qualifying nur der 13. Startplatz heraus - Kein gutes Gefühl mit den harten Regenreifen

Im Qualifikationstraining zum Großen Preis von Deutschland kam beinahe das halbe Starterfeld zu Sturz. Schuld war einerseits der heftige Regen, der den Sachsenring komplett unter Wasser setzte. So stand vor allem in Kurve acht das Wasser besonders hoch, was zahlreiche Unfälle nach sich zog. Andererseits waren wohl auch die Regenreifen von Bridgestone nicht gerade ideal, meint zumindest Marco Melandri.

Der Hayate-Pilot, der morgen vom 13. Startplatz aus ins Rennen gehen wird, war ebenfalls unter den Sturzopfern in Kurve acht. Nach dem Qualifying gab er folgendes zu Protokoll: "Unglücklicherweise hat Bridgestone sehr harte Regenreifen geliefert. Diese waren nur sehr schwer auf Temperatur zu bringen. Mit einer derart harten Reifenmischung war es aber wichtig, viel zu fahren und um so ein gutes Gefühl für sie zu entwickeln."

Aber nicht nur die Reifenmischung, auch die mangelnde Erfahrung auf der Hayate-Kawasaki machten dem WM-Siebten zu schaffen. "Für mich war es schwer, denn heute bin ich zum ersten Mal bei so viel Wasser auf der Kawasaki gefahren", so Melandri. Angesichts der Tatsache, dass es bei der Mehrheit der diesjährigen Grand-Prix-Wochenenden regnete - und zum Teil ähnlich stark wie am Samstag auf dem Sachsenring -, verwundert diese Aussage des Italieners ein wenig.

"Wir haben die erste Hälfte der Session gebraucht, um herauszufinden, dass wir die Aufhängung weicher einstellen mussten. Als wir dann ein akzeptables Setup gefunden hatten, lief es für mich gleich ein wenig besser. Aber wir hätten auch noch an der Motorbremse arbeiten sollen", fuhr Melandri fort, der dennoch zu folgendem Schluss kam: "Wir haben uns ein wenig verbessert und einen guten Job gemacht."

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