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Toni Elias hofft zusammen mit den Fans auf ein trockenes Rennen © xpb.cc

Sowohl Toni Elias als auch Alex de Angelis stürzten während der Qualifikation in Kurve acht - Beide Gresini-Fahrer blieben unverletzt

In der verregneten Qualifikation zum Großen Preis von Deutschland war heute eine ganze Menge los - vor allem in Kurve acht. Da zwischen den Kurven sieben und acht das Wasser offenbar besonders hoch auf der Strecke stand, kamen im Verlauf der einstündigen Trainingseinheit insgesamt sieben Fahrer an der selben Stelle zu Sturz. So auch die beiden Piloten des Gresini-Honda-Teams, Toni Elias und Alex de Angelis.

De Angelis, der trotz des Unfalls auf Startplatz fünf fuhr (1:34.490), hatte zunächst ein paar Probleme mit der Reifentemperatur. "Mit neuen Reifen war es echt schwierig. Aber Stück für Stück wurde es besser", so der San Marinese. "Dann bin ich an der Stelle gestürzt, an der auch alle anderen rausgeflogen sind. Es ist nie angenehm zu stürzen, besonders wenn man weiß, dass man die erste Startreihe hätte angreifen können."

Trotzdem wollte sich de Angelis nicht allzu lange über die verpasste Chance ärgern. "Der fünfte Platz ist für uns ein gutes Ergebnis. Sollte es morgen regnen, hätten wir eine ideale Ausgangsposition. Und selbst wenn es trocken sein sollte, hätten wir einen guten Startplatz und eine gute Pace für mein - wie ich hoffe - bestes Rennen der Saison."

De Angelis' Teamkollege Elias kam im Regen von Hohenstein-Ernstthal nicht so gut zurecht und wurde letztlich mit einer Rundenzeit von 1:36.531 Minuten Letzter. "Ich habe mich heute nicht so wohl gefühlt wie gestern", gab der Spanier anschließend zu. "Die Streckentemperatur war 15 Grad niedriger und ich habe den Unterschied wirklich gespürt. Es dauert einfach zu lange um die Reifen auf Temperatur zu bringen."

"Es war kein guter Tag und ich beendete das Training mit einem Crash, bei dem ich zum Glück ohne Verletzungen davongekommen bin", fuhr Elias fort. "Das Motorrad rutschte an vielen Stellen herum und dann habe ich die Kontrolle verloren. Als nächstes lag ich oben auf dem Motorrad, so als ob ich mich sonnen würde. Im Fernsehen sah es witzig aus, aber ich kann allen versichern, dass es für mich nicht so witzig war."

Doch wie es scheint, hat Elias seinen Humor noch nicht verloren: "Hoffentlich haben die Fans morgen die Gelegenheit sich zu sonnen, denn wir brauchen ein trockenes Rennen." Dessen Teamchef Fausto Gresini war dagegen einfach nur froh, dass die Begrenzungsmauern in Kurve acht mit Luftpolstern ausgerüstet waren: "Die Air Fences haben toll funktioniert und unseren Mechanikern definitiv eine Menge Arbeit erspart."

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