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Max Neukirchner muss sein Comeback in der WM wieder nach hinten verschieben © Alstare

Superbike-Pechvogel Max Neukirchner wartet nach seinem neuerlichen Sturz noch immer auf sein Comeback - Als Zaungast nach Brünn?

Erst der Horrorcrash von Monza, jetzt ein Highsider in Imola - Max Neukirchner scheint in dieser Saison mit italienischen Rennstrecken auf Kriegsfuß zu stehen. Nach seinen diversen Knochenbrüchen im Königlichen Park kamen nun ein lädierter Brustwirbelkörper sowie ein eingeklemmter Nerv im rechten Bein dazu. Ein Comeback in der Superbike-WM rückte nach den jüngsten Ereignissen in weite Ferne, doch zumindest als Zuschauer könnte Neukirchner bald auftreten.

Sollte es der Gesundheitszustand des deutschen Rennfahrers erlauben, so wäre er gerne in Brünn vor Ort, um seinen Kollegen über die Schulter zu schauen. Allerdings wird Neukirchner 30 Tage lang im Korsett unterwegs sein, um seine Verletzungen auszukurieren - eine Operation ist nicht vorgesehen. Neukirchner betrachtet den erneuten Rückschlag jedenfalls mit gemischten Gefühlen.

"Ich weis nicht ob ich lachen oder heulen soll. Es hat nicht viel gefehlt und ich hätte das Bike für immer gegen den Rollstuhl tauschen müssen. Also doch lieber lachen! Trotzdem stinkt mich die Situation unwahrscheinlich an", gab der Superbike-Pilot zu Protokoll. "Ich habe mich am zweiten Testtag in Imola richtig gut auf dem Bike gefühlt. Nach Auswertung des Datarecordings ist immer noch nicht klar, wie es zu dem Highsider kommen konnte."

"Ich habe das Gas wie in den Runden zuvor aufgedreht und das Bike war schon fast gerade als es zum Abflug kam. Auch muss ich die Spekulationen über eine zu frühe Rückkehr nach dem Monza-Crash von mir weisen. Meine physische Verfassung war sicher nicht bei 100 Prozent, aber hatte überhaupt nichts mit dem Sturz zu tun. Jetzt heißt es Ruhe bewahren und richtig fit werden für einen versöhnlichen Saisonabschuss."

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