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Dani Pedrosa ist überzeugt: Honda wird auch in Donington stark unterwegs sein © xpb.cc

Dani Pedrosa und Andrea Dovizioso möchten sich in Donington wieder in starker Verfassung präsentieren - Pedrosa schielt auf einen Sieg

Nach zuletzt wenig ersprießlichen Ergebnissen konnte Dani Pedrosa in Laguna Seca endlich wieder einmal auf die Siegerstraße einbiegen und bestätigte seine tolle Form mit einem dritten Platz auf dem Sachsenring. Während der spanische Youngster in Großbritannien auf den Sieg aus ist, möchte sich sein italienischer Teamkollege Andrea Dovizioso in Donington erheblich steigern, seine Pechsträhne endgültig abschütteln und sich mit einem guten Ergebnis in die Sommerpause verabschieden.

Pedrosa setzt hingegen voll und ganz auf die jüngsten Fortschritte seiner Mannschaft: "Dank unserer guten Ergebnisse in den vergangenen beiden Rennen haben wir ordentlich Schwung geholt und wollen diesen Trend nun auch an diesem Wochenende in Donington fortsetzen", sagte der 23-Jährige. "Ich mag diesen Kurs und hatte dort schon einige gute Ergebnisse. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir ein weiteres starkes Wochenende haben können."

"Das Podium in Deutschland war keine schlechte Sache und wir lagen nicht so weit hinter den Siegern zurück. Wir dachten eigentlich, dass ein weiterer Sieg in Reichweite liegen würde. Unsere Motivation ist groß, in Großbritannien genau dafür zu kämpfen", kündigte der spanische Rennfahrer an, gab aber zu bedenken: "Das Wetter ist in Donington immer ein Faktor, daher müssen wir auf alles gefasst sein."

"Wir haben in Deutschland viele wichtige Daten über die Bridgestones bei nassen Bedingungen gesammelt. Wir wollen das Maximale aus den Trainingssessions machen, egal wie das Wetter ist. Es wird traurig sein, Donington den Rücken zu kehren. Es ist eine sehr schöne Strecke, die großen Spaß macht. Ich mag den Kurs. Hoffentlich kann ich mich von dort mit einem guten Ergebnis verabschieden."

Auch Dovizioso bedauert, 2009 zum vorerst letzten Mal in Donington fahren zu können: "Leider werden wir in diesem Jahr zum letzten Mal dort unterwegs sein. Das ist sehr schade, denn diese Rennbahn ist wirklich fantastisch. Ich mag diese Strecke - vor allem den sehr schnellen ersten Sektor und die Craner Curves, die dir beim Hinunterfahren jedes Mal den Atem verschlagen", sagte der 23-Jährige.

"Die beiden vergangenen Wochenenden waren sehr schwierig. Ich hatte die Pace, um mit den Führenden zu kämpfen, habe aus unterschiedlichen Gründen aber nicht die Ergebnisse eingefahren. Unsere Motivation ist aber groß und jeder im Team arbeitet sehr hart. Auch Honda gibt mächtig Gas. Wir haben vor kurzem einige Updates erhalten, die uns zweifelsfrei in die richtige Richtung bringen."

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