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Alex de Angelis und Gresini befinden sich weiter auf dem Weg nach vorn © Honda

Nachdem Gresini-Honda am Sachsenring das beste Ergebnis seit Malaysia 2007 einfahren konnte, wollen Alex de Angelis und Toni Elias in Donington nachlegen

Das Gresini-Honda-Team reist in bester Stimmung vom Sachsenring weiter ins britische Donington. Beim Deutschland-Grand-Prix konnten sowohl Alelx de Angelis als auch Toni Elias in die Top 6 fahren. De Angelis würde Fünfter, Elias Sechster - das war das beste Teamergebnis für Gresini seit dem Malaysia-Grand-Prix 2007. An diesem Wochenende in Donington will das Team weiter die Früchte harter Arbeit ernten.

Beide Piloten haben in Donington bereits Podestluft geschnuppert. De Angelis fuhr 2006 und 2007 bei den 250ern aufs Podium, Elias in den Jahren 2001 und 2002 bei den 125ern und den 250ern. Danach hatte der Spanier auf der britischen Strecke allerdings nicht mehr so viel Glück. Doch seine sechsten Plätze in Laguna Seca und am Sachsenring stimmen ihn optimistisch.

"Ich freue mich sehr, dass ich am Sachsenring die Fortschritte, die wir in den vergangenen Wochen im Training gemacht haben, mit einem guten Ergebnis bestätigen konnte", sagte de Angelis. "Mein Ziel für Donington ist, diese Performance in allen Bereichen zu wiederholen. Es war wichtig, dass wir in Deutschland sowohl im Nassen als auch im Trockenen unsere Pace zeigen konnten. Denn nun steht ein Grand Prix an, bei dem das Wetter genauso unvorhersehbar ist. ich mag den Kurs in Donington sehr und es ist schade, dass die MotoGP dort zum letzten Mal fährt. Bis auf meinen Crash im vergangenen Jahr lief es dort immer gut für mich, deshalb haben wir nichts zu befürchten. Ich bin zuversichtlich."

"Die Performance und das Ergebnis am Sachsenring waren gut, aber wir wollen mehr", ergänzte Teamkollege Elias. "Wenn ich im Qualifying nicht gestürzt wäre, hätte ich einen besseren Startplatz gehabt, mit dem ich im Rennen noch besser hätte abschneiden können. Das ist ab Donington unser Ziel. Wir müssen versuchen, bessere Startplätze zu holen und damit noch bessere Endergebnisse anpeilen als Platz sechs. Der Kurs in Donington kann sehr rutschig sein - vor allem, wenn es kühl ist - deshalb ist wichtig, dass wir vom ersten Tag an Grip finden. Hoffentlich ist das Wetter nett zu uns!"

Die Teamperformance in Deutschland sei "wundervoll" gewesen, das Ergebnis hätte fast nicht besser ausfallen können, schwärmte Teamchef Fausto Gresini: "Deshalb kommen wir hoch motiviert nach England. Wir wollen so weitermachen. Vom Setup her ist es eine etwas seltsame Strecke, aber das kann uns auch entgegenkommen. Es gibt also keinen Grund, warum wir nicht optimistisch sein sollten. Nach einer harten ersten Saisonhälfte scheint uns in den vergangenen Rennen ein bisschen die Wende gelungen zu sein. Ich würde diese Fortschritte vor der Sommerpause aber gern bestätigt sehen, indem wir in Donington wieder ein Topergebnis holen."

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