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Ralf Waldmann kann in Donington wieder mit seinen Ingenieuren am Setup feilen © Kiefer

Ralf Waldmann steigt in Donington ein letztes Mal auf ein 250er-Bike und nimmt damit Abschied von der 2009 auslaufenden Viertelliter-Meisterschaft

Es wird ein Mini-Comeback werden: Ralf Waldmann schlüpft für ein letztes Rennen in der 250er-Klasse noch einmal in seine frühere Rennkombi und will dem Kiefer-Team bei der Evaluierung des Motorrads helfen.

Weil Stammpilot Vladimir Leonov verletzt passen muss, kommt nun Waldmann in Donington zum Zuge - doch der ehemalige Vizeweltmeister hat sich bei seiner Rückkehr in den WM-Zirkus nur kleine Ziele gesetzt. Solange er nicht Letzter wird, ist für "Waldi" alles in bester Ordnung.

Den deutschen Rennfahrer stört einzig und allein, dass die Lederkombi mittlerweile etwas spannt: "Ich bin sechs Kilogramm entfernt von meinem alten Kampfgewicht von 63 Kilogramm", sagte Waldmann gegenüber 'Welt online'. "Das ist wohl auch nicht mehr zu schaffen, auch wenn ich jetzt nur noch Salat esse. Das WM-Rennen ist ein Test für mich. Ich soll herausfinden, wie viel in dem Motorrad steckt."

In erster Linie wird es allerdings eine Reise in die Vergangenheit, was Waldmann auch entsprechend handhaben wird: "Ich ziehe meinen alten Rennoverall an mit meinem alten Sponsor drauf und auch die Motorradhandschuhe von damals", kündigte der Kiefer-Ersatzmann an. "Es ist für mich ein anspruchsvolles Training und ein Geschenk, dass ich mit einem WM-Lauf Abschied nehmen kann von der Viertelliterklasse."

"Die gibt es nächstes Jahr nicht mehr", stellt Waldmann heraus. "Ich werde das genießen und darauf achten, dass ich mir den Hals nicht breche." Angesprochen auf die Motorrad-Aktivitäten von Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher gibt sich Waldmann begeistert: "Der Junge ist verdammt schnell. Er macht das ganz hervorragend. Aber auf den gleichen Maschinen hätte ich ihn sicher im Griff."

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