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Capirossi und Vermeulen wollen den Rivalen möglichst nur diese Sicht bieten © xpb.cc

Chris Vermeulen und Loris Capirossi wollen mit Suzuki in Donington eine reiche Ernte einfahren und die Fans beim Heimrennen begeistern

Nach zuletzt eher bescheidenen Ergebnissen möchte Suzuki beim Abschiedsrennen in Donington noch einmal für Furore sorgen und mit Chris Vermeulen und Loris Capirossi eine gute Leistung zeigen. Die beiden Routiniers kennen die britische Strecke genau und wünschen sich nichts sehnlicher, als mit ihren Bikes bei der Zieldurchfahrt in den vorderen Punkteregionen abgewinkt zu werden.

Capirossi kann gar auf die schier grenzenlose Erfahrung von 17 WM-Starts in Donington zurückblicken, wohingegen Vermeulen den Traditionskurs noch aus seinen Anfangsjahren auf dem Motorrad kennt. Beste Voraussetzungen also, um am Wochenende entsprechende Resultate folgen zu lassen - doch die beiden Suzuki-Jungs sind nicht vollkommen fit.

"Ich freue mich schon sehr auf Donington, denn für mich ist das wie ein weiteres Heimrennen. Ich bin nämlich damit aufgewachsen, in Großbritannien Rennbikes zu fahren. Daher habe ich zu Beginn meiner Karriere sehr viel Zeit in Donington verbracht", berichtet Vermeulen. "Wir waren dort vor einigen Jahren im Nassen auf dem Podium, hatten 2008 aber auch im Trockenen ein gutes Rennen."

Aber auch der Australier weiß, dass es darauf nicht ankommt. Vielmehr setzt er auf die Updates an seinem Bike: "Wir haben einige Fortschritte mit dem Motorrad gemacht - auch wenn die Ergebnisse nicht gerade für uns sprechen", so der 27-Jährige. "Ich hoffe sehr, dass meine Verletzungen es mir erlauben, einhundert Prozent zu geben und die Suzuki auf die Position zu stellen, auf die sie hingehört."

Dieser Aussage kann Teamkollege Capirossi nur beipflichten: "Donington ist eine überaus wichtige Strecke, denn nach dem Wochenende in Deutschland brauchen wir dringend eine gute Leistung und müssen die besten Lösungen und Einstellungen finden, die schnelle Hilfe versprechen", meint der Italiener, der im Vorjahr aufgrund einer Verletzung nicht in Donington unterwegs sein konnte.

"Das war sehr enttäuschend und das will ich in dieser Saison unbedingt wettmachen", sagt Capirossi und fügt an: "Wir brauchen einige sehr gute Ergebnisse, denn das gesamte Team arbeitet richtig hart. Auch wenn wir im Augenblick vielleicht nicht das beste Bike haben, wollen wir es dennoch immer stärker machen, bis wir damit an der Spitze mitkämpfen können", kündigt der 36-Jährige an.

"Meinen persönlichen Zustand würde ich mit 95 Prozent beschreiben, doch nach den Trainings werde ich topfit für das Rennen sein", erklärt Capirossi - und das wird auch bitter nötig sein: Der Donington Park Circuit stellt die Piloten der MotoGP vor eine große Herausforderung, wenn sich das Feld am Sonntag zum vorerst letzten Mal auf die 30-Runden-Reise in Donington macht...

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