vergrößernverkleinern
Wertlose Bestzeiten im Training: Jonas Folger landete auf Platz zwei © xpb.cc

Blusens-Pilot Esteve Rabat setzt im ersten Freien Training in Donington die Bestmarke vor Jonas Folger - Wenige schnelle Runden, dann der große Regen

Die 125er-Piloten wurden zum Auftakt des Rennwochenendes im Donington Park mit typisch britischen Wetterverhältnissen begrüßt. Nur rund fünf Minuten gab es für die Piloten der kleinen Klasse im ersten Freien Training eine trockene Fahrbahn, anschließend spülte ein großer Wolkenbruch viel Wasser über die Piste. Esteve Rabat hatte die guten Bedingungen zu Beginn am besten genutzt. Seine frühe Bestzeit von 1:45.105 Minuten hatte bis zum Ende der Session Bestand.

Viel Aussagekraft hatte die Bestzeit sicherlich nicht. Ebenso wenig wie die Topzeit von Jonas Folger, der sich in 1:45.153 Minuten auf Platz zwei platzierte. Der Weltmeisterschaftsleader Julian Simon kam bei den widrigen Verhältnissen in 1:49.443 Minuten nur auf Rang 17. Der Spanier fuhr jedoch auf nasser Piste viele gute Runden am Stück. Seine Aspar-Teamkollegen Sergio Gadea (7./1:47.321) und Bradley Smith (9./1:48.670) waren ebenfalls gut unterwegs.

Abgesehen von Folger konnten sich die deutschsprachigen Piloten nicht besonders weit vorn platzieren. Sandro Cortese (11./1:48.890) und Dominique Aegerter (12./1:48.907) machten aus den Bedingungen noch das Beste. Michael Ranseder wurde in 1:49.082 Minuten auf Platz 14 geführt, Stefan Bradl (29./1:52.590) spulte bei nasser Fahrbahn viele konstante, aber nicht unbedingt schnelle Runden ab. Randy Krummenacher kam in 1:56.445 Minuten nur auf Rang 33.

Für einen spektakulären Moment sorgte Lukas Sembera. Der Tscheche stieg seltsam rutschend von seiner Aprilia, seine Maschine schoss geradeaus in die Reifenstapel. Sembera wurde bei seiner Landung im nassen Kiesbett zwar schmutzig, aber nicht verletzt.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel