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Casey Stoner deckte am Freitag in Donington noch nicht alle Karten auf © Ducati

Casey Stoner fährt im Freien Training mit wenig Aufwand auf Platz zwei, Nicky Hayden hofft auf trockene Bedingungen am Samstag

Die Leistung von Casey Stoner am ersten Tag des Grand-Prix-Wochenendes in Donington war beeindruckend. Der Ducati-Star drehte bei schwierigen Bedingungen am Freitag nur 16 Runden, nutzte die trockenen Verhältnisse zum Ende der Session überhaupt nicht und wurde trotzdem Zweiter. "Es war schön, dass wir unser Regensetup ausprobieren konnten, denn damit hatten wir bislang Probleme", so der Weltmeister von 2007.

"Wir arbeiten noch daran und sind noch weit vom Optimum entfernt", so die Stoner-Bilanz, "aber wir haben nun zumindest eine gute Basis. Auch wenn die Strecke zum Ende deutlich abtrocknete, war es doch immer noch sehr rutschig. Ich habe mich daher entschieden, in der Box zu bleiben. Es wäre dumm, einen Crash am ersten Tag eines solch wichtigen Wochenendes zu riskieren. Morgen soll es schöner werden. Hoffentlich bleibt es trocken und wird gleichzeitig nicht zu warm."

"Typisch britisches Wetter", so der Kommentar von Nicky Hayden. Der Amerikaner kam zu Beginn bei extrem nassen Bedingungen nicht gut mit der GP9 zurecht: "Später ging es dann deutlich besser. In meiner letzten Runde bin ich in der letzten Kurve leider geradeaus gefahren. Das war mein Fehler. Wir haben ein paar Veränderungen vorgenommen und das Gefühl wurde immer besser. Morgen soll es trocken bleiben. Ich hoffe, das trifft zu, denn aus der heutigen Session kann man nicht viele Schlüsse ziehen."

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