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Julian Simon beherrscht die Szene der 125er-Klasse nach wie vor © xpb.cc

Julian Simon gibt im Training der 125er-Klasse wieder einmal das Tempo vor - Sandro Cortese und Stefan Bradl in Schlagdistanz

Endlich wurden die Piloten der 125er-Klasse auch mal mit Sonnenschein begrüßt. Die Strecke in Donington präsentierte sich am Samstagmorgen im zweiten Freien Training in bestem Zustand, sogar die letzten Pfützen waren pünktlich zum Start der Session getrocknet. Bei strahlend blauem Himmel fuhr der aktuelle Gesamtführende Julian Simon zu einer weiteren Bestzeit. Der Spanier setzte sich mit seiner Runde in 1:38.277 Minuten an die Spitze.

Hinter dem Aspar-Favoriten zeigte Joan Olive (2./1:38.380), dass ihm sein Podestplatz vom Sachsenring offenbar Auftrieb gegeben hat. Auch Nicolas Terol (3./1:38.536) und Aspar-Mann Sergio Gadea (4./1:38.607) hielten gut mit dem großen Favoriten mit. Als bester Deutscher präsentierte sich Sandro Cortese als Fünfter. Der Ajo-Pilot setzte seine persönliche Bestmarke von 1:38.633 Minuten im allerletzten Augenblick der Session.

Überraschend stark trumpfte Stefan Bradl auf. Der Kiefer-Fahrer war am Vortag nicht besonders in Erscheinung getreten, holte dies im zweiten Freien Training aber nach. Bradl setzte sich schon zu Beginn im oberen Bereich des Klassements fest, lag zeitweise direkt hinter Simon auf Rang zwei. Am Ende blieb mit einer besten Runde in 1:38.799 Minuten Rang acht. Jonas Folger (14./1:39.461) hatte bereits großen Abstand zur Spitzengruppe.

Dominique Aegerter (17./1:39.714), Randy Krummenacher (18./1:39.944) und CBC-Corse-Neuzugang Michael Ranseder (20./1:40.221) boten solide Leistungen im Mittelfeld. Enttäuschung gab es dagegen für die britischen Fans in Donington. Lokalmatador Bradley Smith (12./1:39.188) konnte mit seinen schnellen Aspar-Kollegen Simon und Gadea nicht mithalten.

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