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Daniel Pedrosa konnte auch im zweiten Training eine schnelle Runde markieren © Honda

Dani Pedrosa sichert sich im zweiten Freien Training der MotoGP in Donington die nächste Bestzeit - Die großen Vier vorn, dahinter eine deutliche Lücke

Bei deutlich besseren Bedingungen gingen die MotoGP-Stars am Samstanvormittag zum zweiten Freien Training auf die Strecke im Donington Park. Die Sonne lachte, die Pfützen waren ausgetrocknet, die Strecke bot deutlich mehr Grip als am Vortag. Trotz veränderter Bedingungen zeigte sich an der Spitze ein ähnliches Bild wie am Freitag. Dani Pedrosa war in 1:28.787 Minuten erneut der schnellste Mann in Großbritannien.

Der Spanier machte zu Beginn der Session einige Versche mit dem Setup seiner Honda RC212V, bevor er in den letzten zehn Minuten noch einmal angriff. Pedrosa spulte zwar schnelle Zeiten ab, war aber längst nicht so konstant wie die beiden Yamaha-Piloten Jorge Lorenzo (2./1:28.957) und Valentino Rossi (4./1:29.164). Die beiden Rivalen aus dem Yamaha-Werksteam sind offenbar für das Rennen am Sonntag gut gerüstet.

Pedrosa, Rossi und Lorenzo nutzen die Bedingungen voll aus und drehten je rund 30 Runden. Casey Stoner schonte sich hingegen wieder. Der Ducati-Pilot begnügte sich mit 20 Umläufen und kam zwischenzeitlich für eine kleine Pause an die Box. Dennoch markierte der Australier in 1:29.096 Minuten eine Topzeit, die ihn letztendlich auf Rang drei brachte. Hinter den großen Vier klaffte eine große Lücke. Colin Edwards (5./1:29.641) lag bereits eine halbe Sekunde hinter Rossi zurück.

Dennoch unterstrich der erfahrene Amerikaner, dass er einmal mehr zu den schnellsten Piloten der Privatteams gehören wird. Edwards setzte sich deutlich von Toni Elias (6./1:30.078) ab, Honda-Werkspilot Andrea Dovizioso (7./1:30.145) konnte das Tempo seines Teamkollegen Pedrosa nicht einmal ansatzweise mitgehen. Auf Rang acht bot Marco Melandri (1:30.120) eine solide Vorstellung, auch Randy de Puniet (9./1:30.313) war gut unterwegs.

Enttäuschend war dagegen die Leistung von Nicky Hayden (12./1:30.559), der offenbar wieder enorme Probleme mit der Ducati GP9 hatte, und auch James Toseland (13./1:30.638) bekleckerte sich vor heimischer Kulisse nicht gerade mit Ruhm. Viel Arbeit gibt es nach wie vor bei Suzuki. Loris Capirossi (14./1:30.798) und Chris Vermeulen (15./1:30.882) kämpfen in Donington offensichtlich mit äußerst stumpfen Waffen.

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