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James Toseland möchte bei seinem Heimrennen ein gutes Ergebnis erzielen © Yamaha

Die Fahrer des Tech-3-Yamaha-Teams sind nach der Qualifikation zum Britischen Grand Prix zuversichtlich - Colin Edwards Sechster, James Toseland Neunter

Colin Edwards konnte im zehnten Qualifying des Jahres 2010 zum siebten Mal in die Top 6 - und damit in eine der ersten beiden Startreihen - fahren. Der Tech-3-Yamaha-Pilot geht morgen vom sechsten Startplatz aus ins Rennen um den Großen Preis von Großbritannien. Der US-Amerikaner war auf seiner schnellsten Runde mit einer Zeit von 1:28.865 Minuten letztlich 0,749 Sekunden langsamer als der Trainingsschnellste Valentino Rossi.

"Ich bin mit der Art wie ich gefahren bin zufrieden", sagte Edwards anschließend. "Aber an die Jungs da vorne heranzukommen ist ganz schön schwierig. Die fahren ganz schön schnell, aber ich bin zuversichtlich, dass ich an ihnen dranbleiben kann, wenn ich einen guten Start erwische. Vielleicht können sie mich ein paar Runden lang mitziehen."

Edwards probierte im Verlauf des bisherigen Wochenendes unter anderem eine neue Einstellung an der Federgabel aus. "Ich bewege mich mit dem Setup in die richtige Richtung. Aber ohne Testfahrten ist es heutzutage ist es schwierig sich an etwas so neues so schnell zu gewöhnen. Ich brauche nur ein bisschen mehr Zeit, um mich darauf einzustellen", ist sich der derzeit Fünfte der Fahrer-WM sicher.

Wie so viele Piloten ist sich Edwards am Samstagabend noch nicht sicher, welchen Reifen er im Rennen verwenden wird. "Ich hätte gerne das Beste beider Mischungen in einem Reifen", scherzte er. "Auf der linken Seite brauchen wir die weichere Mischung und auf der rechten die harte." Darüber nachzudenken ist womöglich sowieso nutzlos, denn für den Sonntag haben sich wieder einige Regenschauer angekündigt. Das weiß auch Edwards: "Wie ich höre werden wir hier morgen vielleicht ohnehin Regenreifen benötigen."

Der zweite Fahrer des Tech-3-Teams bestreitet an diesem Wochenende sein Heimrennen. James Toseland hat sich mit einer Rundenzeit von 1:29.270 Minuten für den neunten Startplatz qualifiziert. "Natürlich sehne ich mich nach einem guten Ergebnis", gab Toseland anschließend zu. "Ich will die Enttäuschung des letzten Jahres vergessen machen und den britischen Fans Grund zum Jubeln geben."

"Die Unterstützung da draußen war beeindruckend und sie verdienen ein gutes Ergebnis", fuhr er fort. "Ich kann versprechen, dass ich mein absolut Bestes geben werde." Der neunte Startplatz ist dafür eine ganz ordentliche Ausgangsposition, aber noch am Samstagmorgen sah es lange nicht so aus, als ob Toseland in diese Regionen würde vorstoßen können. "Das Basis-Setup hat nicht so gut funktioniert, es war vorne und hinten zu hart. Ich fuhr nur niedrige 1:32er-Zeiten, also bin ich mit der 1:29er von heute Nachmittag sehr zufrieden", sagte er abschließend.

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