vergrößernverkleinern
Marco Melandri wünscht sich nicht unbedingt ein Regenrennen in Donington © Bridgestone

Marco Melandri erreichte in der Qualifikation zum Britischen Grand Prix einen starken siebten Platz - Bei einem Regenrennen drohe ein "Shoot-Out"

Der siebte Platz im Qualifying zum Großen Preis von Großbritannien stimmte Marco Melandri am Samstagabend zwar zufrieden, aber so ganz glücklich war der Italiener aber doch nicht. "Einerseits bin ich zufrieden, andererseits nicht wirklich, da ich vielleicht noch etwas schneller hätte fahren können", sagte er gegenüber 'Italia1'.

"Aber es hätte wahrscheinlich nichts geändert", ist sich Melandi außerdem sicher. Tatsächlich war seine Bestzeit von 1:29.065 Minuten exakt zwei Zehntelsekunden langsamer als die des vor ihm platzierten Colin Edwards. Dies stellt auf der gerade einmal 4,023 Kilometer langen Strecke in Donington einen verhältnismäßig großen Abstand dar, der in diesem Fall zudem den Unterschied zwischen der zweiten und dritten Startreihe dokumentiert.

"Mein Ziel war es, nicht in der vierten oder fünften Startreihe zu landen. Nun führe ich die dritte Reihe an. Das ist also ein guter Sprung nach vorn", erläuterte der Hayate-Pilot. "Es ist nicht leicht. Ich bin noch nicht sehr glücklich darüber wie das Motorrad in den Rennen läuft. An manchen Orten haben wir zu kämpfen, während wir an anderen recht schnell sind."

Da für das Rennen am Sonntag eventuell Regen droht, setzen viele Experten wieder auf Melandri, der sein bestes Saisonergebnis in Le Mans erzielze. Damals wurde er auf abtrocknender Piste am Ende Zweiter, inklusive Motorradwechsel in der Box. Doch Melandri selbst hofft offenbar gar nicht so sehr auf Regen: "Ich möchte ein gutes Rennen fahren. Die Wetterverhältnisse sind mir egal."

"Das Motorrad zu wechseln ist immer ein Risiko, da man es nicht immer zum richtigen Zeitpunkt tut", gibt er zudem zu bedenken. "Hier ist es im Nassen immer besonders schwierig, da die Reifen sich sich auf der linken Seite nicht auswärmen. Aber wir werden sehen wie das Wetter morgen sein wird. Wichtig ist es, das Rennen zu beenden. Denn wenn es nass ist, wird es ein 'Shoot-Out'."

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel