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Toni Elias ist im Gegensatz zu Alex de Angelis mit seinem Setup zufrieden © Honda

Während sich Toni Elias über seinen achten Platz im Qualifying freut, verliert Alex de Angelis besonders in langsamen Passagen viel Zeit und wird nur Zwölfter

Nach dem bislang besten Ergebnis für das Gresini-Honda-Team auf dem Sachsenring, als Alex de Angelis und Toni Elias als Fünfter und Sechster durchs Ziel fuhren, waren die Erwartungen an die Mannschaft um Teamchef Fausto Gresini im Vorfeld des Britischen Grand Prix in Donington etwas gestiegen. Die Startplätze acht bzw. zwölf für Elias und de Angelis stellen vor diesem Hintergrund einen kleinen Rückschlag dar.

Elias war im zweiten Freien Training am Samstagvormittag noch Sechster, doch seine Bestzeit von 1:29.175 Minuten in der Qualifikation am Nachmittag reichte letztlich nur für einen Platz in der dritten Startreihe. Trotzdem war der Spanier anschließend zufrieden: "Ich bin ziemlich glücklich. Natürlich wäre ich gerne in die zweite Reihe gekommen und ich denke auch, dass wir das heute hätten schaffen können. Aber die dritte Reihe ist nicht so schlecht."

"Es ist sicherlich eine große Verbesserung im Vergleich zu letzter Woche, als ich als Letzter startete", bemüht sich Elias das heutige Ergebnis ins richtige Verhältnis zu setzen. "Wir haben heute Morgen gut losgelegt und das Setup des Motorrads heute Nachmittag weiter verbessert. Ich fühle mich wohl, mein Rhythmus ist gut. Deshalb muss es das Ziel sein, morgen einen guten Start zu erwischen und an der Spitzengruppe das ganze Rennen dranzubleiben."

De Angelis war mit dem Setup seiner Honda hingegen nicht so zufrieden: "Wir haben im langsamen Streckenabschnitt ein Problem, was wir nach dem Sachsenring schon erwartet hatten. Im Wesentlichen will das Motorrad nach langsamen Kurven einen Wheelie machen. Mit der Schikane, gefolgt von den zwei Haarnadelkurven, ist es offensichtlich der letzte Sektor, in dem wir Zeit verlieren."

Auf dem Rest des nur gut vier Kilometer langen Kurses in Donington scheint de Angelis aber konkurrenzfähig zu sein, wie er an folgendem Beispiel beschreibt: "Für eine Runde lag ich hinter Lorenzo und konnte ihm die ganze Runde über folgen - bis zu dem letzten Abschnitt, wo er einfach entschwand!" Deshalb ist sich de Angelis auch sicher, dass er im Rennen mithalten kann, sofern das Setup entsprechend verbessert wird.

Teamchef Gresini sieht dies ebenso: "Alex sieht überall gut aus, außer im letzten Sektor. Wir werden heute Abend also ein paar Sachen am Motorrad ändern und hoffentlich hilft him das im Warmup." Falls es im Rennen aber regnen sollte, würden die Kräfteverhältnisse wahrscheinlich ohnehin durcheinander gewirbelt werden. Das weiß auch Gresini, der sagt: "Hier kann das Wetter jederzeit das ganze Spiel verändern und man weiß nie genau, was einen hier erwartet."

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