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Casey Stoner allein auf weiter Flur: Der Australier dominierte im Warmup © Ducati

Casey Stoner scheint im Regen von Donington unschlagbar zu sein - Jorge Lorenzo fehlt eine halbe Sekunde, Valentino Rossi im Mittelfeld

Am Sonntag ist die Sonne über Donington durch dunkle Wolken verdeckt, immer wieder prasseln Regenschauer auf die brtische Strecke hinab. Genau solche Bedingungen hatte sich die Ducati-Werksmannschaft zum Renntag gewünscht. Nach einer schwierigen Qualifikation am Samstag waren die beiden Piloten im nassen Warmup plötzlich wieder weit vorne.

Casey Stoner dominierte das Geschehen nach Belieben. Der Australier hielt sich zu beginn der Session vornehm zurück und spulte in der zweiten Hälfte des Trainings reichlich schnelle Runden ab. Sein bester Umlauf in 1:39.197 Minuten brachte den Weltmeister von 2007 deutlich an die Spitze. Jorge Lorenzo hatte als bester Verfolger auf Rang zwei bereits 0,488 Sekunden Rückstand!

Hinter Andrea Dovizioso (3./1:39.849) zeigte auch Ducati-Pilot Nicky Hayden, dass ihm der Regen helfen könnte. Der Amerikaner war in 1:39.895 Minuten auf dem Niveau von Dovizioso und Lorenzo unterwegs. Randy de Puniet und Marco Melandri spielten ihre guten Regenfähigkeiten auf den Plätzen fünf und sechs aus. Weltmeister Valentino Rossi ließ es am Vormittag sehr gemächlich angehen. Der Polemann setzte seine Yamaha in 1:40.474 Minuten nur auf Platz sieben.

Der ausgewiesene Regenspezialist Chris Vermeulen nutze die Session, um sich optimal auf die feuchten Bedingungen einzustellen. Auch am Nachmittag zum Rennen werden weitere Schauer erwartet. Der Australier drehte sofort zu Beginn viele schnelle Runden mit seiner Suzuki und hatte phasenweise bis zu dreieinhalb Sekunden Vorsprung, doch später wurde Vermeulen bis auf Rang acht durchgereicht. Niccolò Canepa kam überhaupt nicht zurecht. Der Pramac-Ducati-Fahrer hatte als Letzter 6,624 Sekunden Rückstand.

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