vergrößernverkleinern
Holte nach Regis Laconi 2001 den nächsten Aprilia-Sieg: Max Biaggi © Aprilia

Max Biaggi baut seine unglaubliche Bilanz in Brünn mit dem ersten Sieg für die Aprilia RSV4 aus - Michel Fabrizio schießt Ben Spies ab

Wenn zwei sich streiten, freut sich Max Biaggi - nach diesem Motto verlief das erste von zwei Superbike-Rennen in Brünn. Der Italiener profitierte vom Crash der beiden Favoriten Ben Spies und Michel Fabrizio und konnte anschließend einsam und allein zum ersten Sieg nach der Rückkehr von Aprilia in die Superbike-Weltmeisterschaft fahren.

Nach zwei Runden waren zunächst Spies und Fabrizio in Führung geschossen, Biaggi hielt sich auf Rang drei, dahinter zeigten Troy Corser und Ruben Xaus die erstarkte BMW. Corser konnte das Feld nach einem Raketenstart sogar zwei Runden lang anführen. Doch nach vier Runden hatte das Duo an der Spitze viel Pech. Fabrizio rutschte in einer schnellen Rechtskurve über das Vorderrad, erwischte seitlich Spies und beide landeten unsanft im Kies. Anschließend fuhr Biaggi ungefährdet zum Sieg.

Hinter dem italienischen Brünn-Spezialisten eroberten sich die stark auftrumpfenden Ten-Kate-Piloten Carlos Checa und Jonathan Rea die weiteren Plätze auf dem Podium. Shane Byrne landete als bester Ducati-Pilot auf Rang vier. Bei BMW freut man sich über ein gutes Ergebnis. Troy Corser brachte die S1000 RR auf Rang fünf. Doch es gab auch sorgenvolle Mienen, denn Ruben Xaus flog heftig ab und brach sich dabei das rechte Bein.

Hinter Lokalmatador Jakub Smrz (Ducati) und Leon Haslam (Honda) rettete sich der Gesamtführende Noriyuki Haga mit starken Schmerzen als Achter über die Linie. Der Japaner betrieb damit nicht nur Schadensbegrenzung, sondern baute wegen des gleichzeitigen Ausfalls von Spies seinen Vorsprung im Titelrennen sogar noch weiter aus.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel