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Hiroshi Aoyama baute seinen Vorsprung in der Gesamtwertung weiter aus © xpb.cc

Hiroshi Aoyama baut seine Führung in der 250er-Gesamtwertung mit einem Sieg weiter aus - Alvaro Bautista Zweiter vor Mattia Pasini

Nach den Regengüssen im Rennen der 125er-Klasse ging es bei der etwas größeren Klasse bei anderen Bedingungen auf die Strecke. Der Himmel über Donington blieb zwar dicht bewölkt, aber es fielen keine weiteren Tropfen. Schon zum Start des 250er-Rennens war klar, dass man mit Regenreifen am Ende auf trockener Strecke Probleme bekommen könnte.

Alle Piloten wählten zum Start den Regenpneu, einzige Ausnahme: Ralf Waldmann. Der 43-jährige Kiefer-Ersatzpilot pokerte, doch verlor dabei. Waldmann war in der ersten Phase des Rennens chancenlos und legte seine Maschine nach wenigen Runden im Kies ab. Unterdessen war Hiroshi Aoyama bereits nach vorne geflüchtet. Der Japaner hatte den Start gewonnen und sich sofort deutlich abgesetzt.

Hinter dem Gesamtführenden konnte eine Gruppe um Mattia Pasini, Alex Debon, Alvaro Bautista und Marco Simoncelli nicht mithalten. Polemann Hector Barbera hatte sich bereits beim Start alle Chancen genommen. Der Spanier kam letztlich nur auf Rang acht ins Ziel. Vorne leisteten sich Pasini und Bedon Fahrfehler, daher war der Weg für Bautista auf Rang zwei frei. Bei trockenen Verhältnissen bauten die Regenreifen dramatisch ab.

Phasenweise hatte Aoyama einen Vorsprung von rund sieben Sekunden, doch Bautista konnte den Abstand immerhin zwischendurch auf gut zwei Sekunden verkürzen. Eine Echte Chance bot sich dem Aspar-Piloten jedoch nicht. Bautista sicherte Rang zwei, Mattia Pasini setzte sich im Kampf um den letzten Podestrang gegen Weltmeister Simoncelli durch, der mit Platz vier wichtige Punkte im Kampf um die Krone einbüßte.

Mike di Meglio, Alex Debon, der starke Raffaele de Rosa und Hector Barbera sammelten teils viele Punkte, Thomas Lüthi beendete das Rennen auf Rang neun. Viele Piloten aus den hinteren Reihen ließen sich an der Box Slicks aufziehen. Zwar dauerte der Wechsel recht lang, bei einigen Fahrern zahlte sich dieser Schritt aber aus. Karel Abraham holte mit schnellen Runden am Ende wenigstens auf Platz 14 noch zwei Zähler.

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