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Bridgestone ist seit Beginn der Saison Alleinausrüster in der MotoGP © Bridgestone

Bridgestone blickt auf eine gute Erfolgsbilanz auf der tschechischen Strecke in Brünn zurück: Es wird wieder knapp

Nach der Neuasphaltierung der Rennstrecke in Brünn 2008 haben sich die Voraussetzungen für die Reifentechniker von Bridgestone leicht verändert. Die neue Fahrbahndecke ist deutlich rauher, entsprechend der Abrieb erheblich erhöht. Daher bringt der japanische Exklusivausstatter der MotoGP zum kommenden Wochenende in Tschechien harte Mischungen mit.

"Nach der Sommerpause freuen wir uns alle, dass endlich wieder der Rennbetrieb losgeht", meint Bridgestone-Rennleiter Hiroshi Yamada. "Brünn war für uns immer eine gute Strecke. Wir haben dort zuletzt drei Mal in Folge gewonnen." Auch in diesem Jahr wird dieses Kunststück mangels Konkurrenz gelingen. "Aufgrund der Einheitsreifen haben wir tolle Rennen erlebt. Es ist im Titelkampf sehr eng und auch in Brünn erwarten wir einen spannenden Wettbewerb", so Yamada.

"Die Runde in Brünn ist lang, aber es gibt ein passendes Gemisch von Rechts- und Linkskurven", sagt Entwicklungschef Tohru Ubukata. Auf der tschechischen Bahn geht es acht Mal rechts herum, sechs Mal nach links. "Daher können wir wieder symmetrische Reifen mitbringen. Der neue Asphalt ist sehr rauh, deswegen werden wir härtere Mischungen an den Vorderrädern verwenden, um mit dem hohen Abrieb zurecht zu kommen."

"Vor allem in den langen, schnellen Kurven sind die Belastungen sehr hoch", beschreibt Ubukata. Und weiter: "Die Strecke erfordert eine gewisse Finesse von den Piloten. Die Fahrer müssen außerdem ein gutes Setup hinbekommen, um unsere Reifen perfekt nutzen zu können. Das ist vor allem auf diesem rauhen Asphalt sehr wichtig, denn jeder Rutscher kann den Abrieb noch verschlimmern."

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