vergrößernverkleinern
Freitag in Brünn: Hector Barbera wollte die Bestzeit und er bekam die Bestzeit © Aprilia

Hector Barbera und Hiroshi Aoyama liefern sich schon im ersten Freien Training der 250er-Klasse in Brünn ein herzhaftes Duell

Das erste Freie Training der 250er-Klasse bildete den Abschluss des ersten Tages am Grand-Prix-Wochenende in Brünn. Bei herrlichen Bedingungen, leichtem Sonnenschein und Temperaturen knapp über 20 Grad erlebten die Zuschauer rund 55 Minuten lang Abstimmungsfahrten und in den letzten Augenblicken ein echtes Duell zwischen Hector Barbera und dem in der Gesamtwertung führenden Hiroshi Aoyama.

Barbera hatte sich bereits früh in der Session mit einigen schnellen Runden an die Spitze gefahren. Unterdessen spulte Aoyama ein unauffälliges Setup-Programm ab. Der Japaner markierte reihenweise Rundenzeiten, die ihn im Klassement auf Platz vier, fünf, oder sechs hielten. Erst wenige Momente vor Schluss folgte der Angriff. Aus dem Nichts setzte sich der Honda-Pilot in 2:02.511 Minuten an die Spitze.

Doch Barbera konnte in der allerletzten Runde noch einmal deutlich kontern. Dass der Spanier die Tagesbestzeit unbedingt wollte, konnte man regelrecht am Fahrstil erkennen. Entschlossen markierte Barbera eine 2:02.371 Minuten und verwies seinen japanischen Kontrahenten mit 0,140 Sekunden Astand auf Platz zwei. Dritter wurde Alex Debon (2:03.125) knapp vor Aspar-Pilot Alvaro Bautista (4./2:02.130). Bautista will sich am Sonntag nach dem Rennen endlich zu seinen MotoGP-Plänen äußern.

Auf Rang fünf war der überraschend starke Roberto Locatelli (2:03.427) bester Mann aus der Gilera-Fraktion. Sein Markenkollege Marco Simoncelli (6./2:03.486) hielt sich am Freitag vornehm zurück. Hinter Mattia Pasini (7./2.03.528), der am Montag für Pramac die Ducati GP9 testen soll, zeigte der Schweizer Thomas Lüthi (8./2:03.588) eine gute Leistung. Lokalmatador Karel Abraham fuhr in 2:03.911 Minuten auf Platz neun.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel