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Brünn: Jorge Lorenzo und Valentino Rossi weit vor dem Rest der MotoGP-Welt © Yamaha

Jorge Lorenzo und Valentino Rossi sehen trotz ihrer Bestzeiten am Freitag noch Raum für Verbesserungen: Yamaha-Stars in Bestform

Wer soll Yamaha in Brünn eigentlich schlagen? Jorge Lorenzo und Valentino Rossi setzten sich zum Start ins Grand-Prix-Wochenende in Tschechien auf ihre beiden M1 und fuhren dem gesamten Feld meilenweit davon. "Das Gefühl war vom ersten Moment an richtig gut. Das ist alles andere als selbstverständlich", meint Lorenzo, der die deutliche Tagesbestzeit vom 1:56.595 Minuten und ein beeindruckendes Tempo auf Longruns präsentierte.

"Ich bin richtig glücklich. Ich mag die Strecke sehr", so der Spanier weiter, "denn hier habe ich immerhin schon drei Mal gewinnen können. Ich verspüre hier immer ein besonderes Selbstbewusstsein. Wir müssen noch etwas an der Front arbeiten, um im Kurveneingang besser zu werden. Auch am Anti-Wheelie-Programm müssen wir etwas verbessern. Aber wir sind in guter Form. Ich bin froh, dass ich mit voller Fitness fahren kann. Jetzt müssen wir fokussiert bleiben und weiter konsequent arbeiten."

"Wir haben alle Reifen und beide Bikes durchprobiert", fügt Lorenzos Teamchef Daniele Romagnoli an. "Jetzt haben wir alle Daten beisammen und können festlegen, welches für uns ab morgen die beste Lösung ist." Sein Amtskollege aus der Rossi-Box, Davide Brivio, sagte: "Das war ein guter Start, wir waren richtig schnell, können uns aber noch weiter verbessern. Es geht um Feintuning und kleine Schritte, die wir vor dem Qualifying morgen noch erledigen müssen."

"Die Zeiten von Jorge und mir zeigen ganz einfach, wie gut unsere Maschine derzeit ist", fasst Rossi zusammen. Der Weltmeister hatte heute fast vier Zehntelsekunden Rückstand auf seinen Teamgefährten. "Wir haben sehr interessante Rundenzeiten fahren können. Das Setup ist aber noch nicht perfekt, es gibt noch Arbeit. Vor allem bei den Reifen, weil sie sehr stark abnutzen. Ich hoffe, dass morgen mehr Grip da sein wird. Schade, dass Stoner nicht da ist. Ich würde gern gegen alle Rivalen fahren. Ich wünsche ihm das Beste und hoffe, dass er bald wieder dabei ist."

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