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Stefan Bradl fuhr am Samstagvormittag schnell, fuhr aber wieder durch den Kies © www.konzept-medienhaus.com

Mit einer Bestzeit auf den letzten Drücker stellt Pol Espargaro das Aspar-Duo Julian Simon und Bradley Smith deutlich in den Schatten

In der gesamten bisherigen Saison der 125er-Klasse waren die drei Aspar-Piloten oftmals haushoch überlegen. Nur selten wurden Julian Simon, Bradley Smith und Sergio Gadea nicht ganz vorne gesichtet. Am Samstagvormittag in Brünn war es mal wieder soweit: Auf den allerletzten Drücker konnte sich Pol Espargaro mit einer Fabelrunde die deutliche Bestzeit sichern.

Lange Zeit hatte es im zweiten Freien Training bei herrlich sonnigen Bedingungen in Tschechien nach einer weiteren Bestmarke von Julian Simon ausgesehen. Der Spanier führte das Klassement auch kurz vor dem Ende mit seiner besten Runde in 2:08.702 Minuten an, doch dann schlug Espargaro auf seiner letzten Runde kräftig zu. Er umrundete den Kurs in 2:08.387 Minuten und verschaffte sich so ein Polster von über drei Zehntelsekunden auf Simon.

Auf Rang drei landete Bradley Smith (2:08.914), der seine Bestzeit vom Vortag nur noch wenig drücken konnte. Nicolas Terol (4./2:09.099) konnte das Tempo an der Spitze gut mitgehen. Für Stefan Bradl verlief die zweite Session in Brünn zwar gut, aber nicht sehr gut. Der Kiefer-Pilot markierte in 2:09.265 Minuten zwar die fünftschnellste Zeit, hatte aber erneut einen Ausritt zu beklagen. Sandro Cortese (9./2:09.923) und Jonas Folger (10./2:09.931) hatten bereits großen Abstand zur Spitze.

Eine solide Vorstellung bot wieder einmal Wildcard-Pilot Marcel Schrötter. Der Youngster aus dem Team von Toni Mang setzte sich in 2:10.203 Minuten auf einen guten 15. Platz. Möglicherweise kann Schrötter auch bei seinem aktuellen WM-Einsatz wieder punkten. Viel Pech hatte heute KTM-Fahrer Marc Marquez. Der Spanier flog bereits auf seiner zweiten Runde heftig ab, blieb aber unverletzt. Seine Maschine soll zum Qualifying wieder bereit sein. Scott Redding prellte sich bei seinem Crash den Knöchel.

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