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Angriff in Brünn: Marco Simoncelli holt sich die Pole-Position in Tschechien © xpb.cc

Weltmeister Marco Simoncelli setzt sich im Duell um die Pole-Position in Brünn gegen Hiroshi Aoyama durch - Sturz von Alvaro Bautista

Marco Simoncelli wollte die Pole-Position in Brünn, das merkte man dem Italiener deutlich an. Der amtierende Champion setzte sich bereits früh in der Session an die Spitze und schien das Geschehen recht deutlich im Griff zu haben. Angriffe von Hector Barbera konnte er jederzeit abwehren, auch nach einem Last-Minute-Versuch von Hiroshi Aoyama war Simoncelli wieder zur Stelle.

Der japanische Gesamtführende der 250er-Klasse hatte sich mit seiner besten Runde in 2:01.961 Minuten kurz vor Schluss nach vorne gefahren. Doch Simoncelli konnte wenige Augenblicke die schnellste Runde des Wochenendes markieren und in 2:01.611 Minuten an die Spitze fahren. Auf Rang drei wird Barbera (2:02.064) stehen, die erste Reihe komplettiert Alex Debon (4./2:02.386).

Hinter Mike di Meglio (5./2:02.426), dem bärenstarken Roberto Locatelli (6./2:02.543) und Mattia Pasini (7./2:02.561) hatte Alvaro Bautista viel Glück, dass für ihn noch ein Startplatz in der zweiten Reihe blieb. Der Aoyama-Verfolger legte sich nur vier Minuten vor dem Ende des Qualifyings in den Kies und konnte somit nicht mehr in die entscheidende Zeitenjagd eingreifen. Immerhin blieb für Bautista Rang acht.

"Diese Pole-Position ist für mich erstklassig. Vor allem gefällt mir, wie sie zustande gekommen ist. Mein erster Reifensatz für die Zeitenjagd hat nicht funktioniert. Dann bin ich nochmal in die Box gefahren, um mir einen neuen Reifen zu holen. Dann hatte ich es eilig. Ich musste sogar die Einführungsrunde mit Vollgas fahren. Auf der schnellen Runde konnte ich mich glücklich durch den Verkehr kämpfen", kommentierte Simoncelli nach seiner Pole-Position.

"Im Rennen ist noch alles möglich", tröstete sich Aoyama nach dem verlorenen Qualifikations-Duell. Der drittplatziere Barbera sagte: "Mein Bike geht gut, das Team arbeitet toll. Also hoffe ich nun auf ein gutes Rennen." Darauf muss auch Thomas Lüthi hoffen. Der Schweizer konnte zum Ende der Session nicht mehr entscheidend zulegen und landete mit seiner besten Runde in 2:02.932 Minuten nur auf Rang 13.

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