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Harte Zeiten: James Toseland kämpft um seine Zukunft in der MotoGP © xpb.cc

Keine Neuigkeiten bei Tech-3-Yamaha: Colin Edwards kann auch Übelkeit nicht stoppen, James Toseland macht sich selbst das Leben schwer

Colin Edwards war nach Platz fünf im Qualifying in Brünn zwar zufrieden, aber glücklich sah er deswegen noch lange nicht aus. Wegen einer Erkrankung im Hals musste der Amerikaner vor der Session Medikamente einnehmen, die er offenbar nicht vertrug. "So gesehen muss ich einfach glücklich sein", erklärt Edwards. "Mein Hals war geschwollen und die Ärzte haben mir gesagt, ich darf die Medizin nur nehmen, wenn ich etwas im Magen habe."

Der erfahrene Pilot setzte sich deshalb am Morgen an einen reichhaltig gedeckten Frühstückstisch: "Ich haute mir eine große Schale Müsli rein und nahm dann die Medikamente. Ich fühlte mich sofort elend. Nach dem Freien Training am Vormittag war ich im Gesicht weiß wie eine Wand. Mein Magen und mein Kopf waren wirklich nicht in bestem Zustand. Fast hätte ich es für den Rest des Wochenendes aufgegeben."

Doch der Amerikaner gab sich nicht geschlagen, schonte sich zwischen den Sessions: "Ich bin zufrieden mit Platz fünf. Ich denke, dass ich Dani Pedrosa auf Platz drei hätte packen können. Aber dafür hätte ich eine perfekte Runde hinbekommen müssen. Ich glaube, das war angesichts meiner Übelkeit nicht möglich. Mein Team hat toll gearbeitet. Ich habe mehr Last auf dem Vorderrad, daher kann ich nun besser einlenken. Das ist auf dieser Strecke besonders wichtig. Ich war hier noch nie in den Top 6. Das möchte ich morgen ändern."

"Natürlich bin ich mit Platz 14 nicht glücklich", gibt James Toseland offen zu. "Ich mache mir das Leben mit solch einer Position selbst schwer. Ich bin frustriert, weil ich mit dem letzten Reifensatz keinen Grip am Hinterrad hatte. Ich hatte ständig ein durchdrehendes Rad und konnte mich deshalb nicht verbessern. Ich habe mich in diesem Jahr schon oft außerhalb der Top 10 qualifiziert und ich kann mich auch diesmal bestimmt wieder unter die besten Zehn nach vorne kämpfen."

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