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Sandro Cortese hatte am Sonntagvormittag arge Probleme im Warmup © pacepix.com

Nicolas Terol untermauert seine Siegambitionen im Warmup in Brünn: Deutliche Bestzeit vor Julian Simon, Stefan Bradl auf Platz vier

Tschechien präsentiert sich zum Grand-Prix-Wochenende von der sonnigen Seite. Auch am Sonntagmorgen wurden die Piloten der 125er-Klasse zum Warmup in aller Frühe von Sonnenschein begrüßt, die Temperaturen lagen erneut knapp über 20 Grad und die Bedingungen waren genauso perfekt wie am Vortag. Wichtiger Unterschied zum Samstag: Sandro Cortese steckte in Problemen. Der Ajo-Pilot, der sich am Vortag für die erste Startreihe qualifizieren konnte, schaffte es wegen technischer Schwierigkeiten nur auf Platz 33.

Ansonsten zeigte sich an der Spitze ein gewohntes Bild. Weltmeisterschaftsfavorit Julian Simon fuhr in 2:09.217 Minuten auf einen guten zweiten Rang und musste sich dabei nur dem starken Landsmann Nicolas Terol geschlagen geben. Terol hatte schon mit Startplatz zwei am Samstag eine Kampfansage platziert, nun drückte er sich noch deutlicher aus: In 2:08.654 Minuten umrundete er den Kurs in Brünn und hatte somit über eine halbe Sekunde Vorsprung.

Hinter Andrea Iannone (3./2:09.549) zeigte auch Stefan Bradl seine gute Form. Der Kiefer-Pilot arbeitete sich am Sonntagvormittag solide durch sein Setup-Programm und markierte in 2:09.926 Minuten die viertschnellste Zeit. Jonas Folger (10./2:10.244) und Wildcard-Pilot Marcel Schrötter (11./2:10.377) lagen wie schon am Samstag nahezu gleichauf. Für Michael Ranseder (20./2:11.211) lief es im Warmup nicht ganz nach Wunsch.

Für eine erhebliche Schrecksekunde sorgte Pol Espargaro. Der Spanier, der vor allem am Freitag und Samstagvormittag groß aufgetrumpft hatte, flog im Warmup heftig ab. Der Derbi-Pilot wurde sofort ins Streckenhospital gebracht. Eine Diagnose möglicher Verletzungen steht zurzeit noch aus.

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