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Marco Simoncelli feierte ein "perfektes" Wochenende in Brünn © xpb.cc

Marco Simoncelli, Mattia Pasini und Alvaro Bautista waren mit ihrem Rennauftritt in Brünn vollkommen zufrieden - Simoncelli mit "perfektem Wochenende"

Das 250er-Rennen von Tschechien war 2009 in festen Händen der Italiener: Marco Simoncelli und Mattia Pasini lieferten sich 20 Runden lang ein schönes Duell und hielten die zahlreichen Zuschauer in Atem. Das tat auch Alvaro Bautista, der seine Maschine noch auf der Ehrenrunde zerstörte: Ein missglückter Wheelie sorgte für die wohl kurioseste Szene des Rennens...

"Das war wirklich eine knifflige Situation vorhin", so Bautista nach dem WM-Lauf in Brünn. "Ich wollte einen Wheelie hinlegen, doch das ist leider mächtig schief gegangen. Mit dem Rennergebnis bin ich aber sehr zufrieden, denn es war ein sehr schwieriges Wochenende für mich", sagt der spanische Rennfahrer und erläutert: "Wir hatten im Training einige Probleme", so Bautista.

"Im Rennen wollte ich Mattia und Marco noch einholen, doch in den Schlussrunden haben meine Reifen zu stark abgebaut. Daher konnte ich nicht mehr mithalten." Auch Pasini musste auf den letzten Metern abreißen lassen, war aber trotzdem zufrieden: "Das war schon ein unglaubliches Rennen", so der Italiener. "Ich bin von Startplatz sieben aus losgefahren und fand gleich meinen Rhythmus."

"Ich konnte Roberto (Locatelli; Anm. d. Red.) und Marco überholen und in Führung gehen. Das hat unglaublich viel Energie gekostet. Ich war körperlich nicht ganz auf der Höhe, habe aber die Zähne zusammengebissen", meint Pasini. "Ich denke, dass wir ein fantastisches Rennen gezeigt haben, bei dem es viele schöne Duelle gab. In der letzten Runde ist mir ein kleiner Fehler unterlaufen."

"Dadurch hatte ich keine Chance mehr, Marco noch zu überholen. Er war einfach perfekt. Nichtsdestotrotz ist dieses Ergebnis großartig für mich und mein Team", so Pasini und Sieger Simoncelli ergänzt: "Das waren ein fantastisches Rennen und ein perfektes Wochenende für mich. In den ersten Runden war es schwierig für mich, gleich einen guten Rhythmus zu finden."

"So habe ich erst einmal abgewartet. Als Mattia mich überholt hat, habe ich versucht, hinter ihm zu bleiben. Dabei fand ich meinen Rhythmus", sagt Simoncelli. "In der zweiten Rennhälfte hatte ich ein perfektes Bike und ein gutes Gefühl. Ich konnte zum Schluss einhundert Prozent geben. Dadurch konnte ich eine kleine Lücke zu Mattia aufbauen. Mit diesem Rennen bin ich rundum zufrieden."

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