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Daumen hoch: Valentino Rossi ist und bleibt die Nummer eins in der MotoGP © Yamaha

Valentino Rossi in der Pressekonferenz von Brünn über sein Rennen, den großen Vorsprung in der Gesamtwertung und den Grand Prix in Indianapolis

Mit einer ausgezeichneten Leistung machte Yamaha-Pilot Valentino Rossi in Brünn einen wichtigen Schritt Richtung Titel. Von Beginn an wusste der italienische Rennfahrer zu überzeugen und scheute auch nicht den Zweikampf mit Teamkollege Jorge Lorenzo. Als der Spanier sich aus dem Rennen verabschiedet, konnte es Rossi ruhiger angehen lassen. "Ich habe einen auf Touri gemacht", so Rossi in der Pressekonferenz.

Frage:

Rossi: Noch ist nichts entschieden

"Das hat uns einige Sorgen gemacht. Gemeinsam mit dem Team haben wir daran gearbeitet, etwas zu finden, was mir ein besseres Gefühl für den Frontreifen verschafft. Wir sind also in gewisser Weise "blind" ins Rennen gegangen. Genau wie in der Qualifikation, so musste ich erneut eine perfekte Runde hinlegen, um auch im Rennen in Führung zu gehen. Das hat ganz prima geklappt, denn nur Dani konnte mich überholen."

"Letztendlich habe ich mir die Spitze geholt und bin gefahren wie der Teufel. Ich nutzte jeden Zentimeter der Strecke aus. In den Schlussrunden habe ich unter meinem Helm nur noch breit gegrinst, denn da hat sich das Bike genauso angefühlt, wie ich es haben wollte. Dennoch waren wir sogar etwas langsamer als am Morgen, weil die Temperaturen höher waren. Am Setup lag das nicht."

"Jorge hatte ein bisschen zu kämpfen, doch ich habe es ihm schließlich auch nicht leicht gemacht. Als er mich überholt hatte, dachte ich schon an eine Neuauflage unserer früheren Duelle. Leider ist er dann gestürzt, sonst hätten wir noch einen schönen Kampf haben können. Danach ließ ich es langsamer angehen und habe einen auf Touri gemacht. Ich war ja alleine auf der Strecke und da habe ich mir halt die Umgebung ein bisschen näher angesehen."

Frage:

"Es wäre aber dumm zu denken, dass die Meisterschaft schon entschieden ist. Lorenzo hat seine fantastische Geschwindigkeit in diesem Jahr schon mehrfach unter Beweis gestellt. In Indianapolis werden wir uns sicher wieder ein hartes Duell liefern. Noch sind einige Rennen zu fahren, doch wir sind bereit für einen guten Kampf. 50 Punkte Vorsprung sind ein guter Vorsprung."

Die Rekordjagd geht weiter...

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