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Livio Suppo hatte eine langfristige Zusammenarbeit mit Alvaro Bautista geplant © Ducati

Statt Alvaro Bautista fährt nun Hector Barbera im kommenden Jahr für Aspar-Ducati - Dabei hätte Ducati-Chef Livio Suppo langfristig auf Bautista gebaut

Ducati buhlt schon länger um die Gunst von Alvaro Bautista - hat aber erneut einen Korb erhalten. Seit dem vergangenen Wochenende ist offiziell, dass der Spanier im nächsten Jahr im Suzuki-Werksteam sein MotoGP-Debüt gibt. Bautista galt lange als Wunschkandidat von Ducati und Jorge Martinez, der im nächsten Jahr mit seinem Aspar-Team erstmals auch in der höchsten Klasse antritt.

Dass Bautista für Martinez in der MotoGP fährt, wäre auch naheliegend gewesen, da er in dieser Saison in der 250er-WM in Diensten von Aspar steht. Ducati wollte ihm den Verbleib noch schmackhafter machen, in dem man dem Spanier in Aussicht stellte, dass er 2011 ins Werksteam aufsteigen kann. Doch für Bautista lehnte - wie schon 2008 - das Ducati-Angebot ab und entschied sich für Suzuki.

Ducati-Chef Livio Suppo ist seit mindestens zwei Jahren an Bautista interessiert und ist bedauert nun, dass erneut kein Deal zustande gekommen ist. "Als wir den Vertrag mit Aspar unterschrieben haben, hatte ich gehofft, dass Alvaro der Fahrer sein würde", räumte Suppo gegenüber 'Motorcycle News' ein. "Wir haben ihnen gesagt, dass er unser Wunschkandidat ist, also bin ich jetzt ein bisschen enttäuscht."

Statt Bautista fährt nun 2010 ein anderer Spanier für Aspar: Hector Barbera. Der 22-Jährige ist in dieser Saison bei den 250ern beim Pepe World Team unter Vertrag. Barbera begann 2002 seine Karriere in der Weltmeisterschaft bei Aspar.

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