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Héctor Barberá steigt in der kommenden Saison von den 250ern in die MotoGP auf © pacepix.com

Der spanische Teamchef Jorge Martinez vertraut beim Debüt seines Teams in der MotoGP auf das Talent seines jungen Landsmannes Héctor Barberá

Schon kurz nach der Ankündigung, dass Jorge Martinez "Aspar" ab der kommenden Saison ein MotoGP-Team betreiben will, hat sich jetzt auch die Frage nach dem Fahrer geklärt. Der überaus erfolgreiche Teamchef aus Valencia wollte ursprünglich seinem langjährigen Schützling Álvaro Bautista auf die Kunden-Ducati setzen, doch seit vergangenem Sonntag ist bekannt, dass sich dieser in Richtung Suzuki-Werksteam verabschieden wird.

Héctor Barberá, der seine Karriere im Jahr 2002 unter dem wachsamen Auge von "Aspar" begonnen hatte und bald danach in die 125er-WM gewechselt war, schwebt verständlicherweise auf Wolke sieben: "Ich bin sehr glücklich darüber, endlich in die MotoGP aufzusteigen zu können", so der 22-jährige Spanier. "Es ist der Traum eines jeden Rennfahrers."

"Ich bin - als Pilot aus Valencia - aber besonders gefesselt von der Idee, im MotoGP-Projekt von 'Aspar' mit involviert zu sein", so Barberá weiter. "Die Ducati ist ein sehr konkurrenzfähiges Motorrad. Das Werksteam hat vor zwei Jahren die Weltmeisterschaft gewonnen und mein Team und auch ich selbst haben fest vor, einen guten Job zu erledigen."

Bevor Barberá zum ersten Mal auf die Desmosedici steigen kann, will er sich voll und ganz auf seine Aufgaben in der 250er-Klasse konzentrieren: "Meine Zukunft ist gesichert. Zuvor werde ich meinen Fokus auf die restlichen sechs Rennen legen. Und sobald die Saison zu Ende ist, werde ich umgehend mit der Arbeit an diesem neuen Projekt beginnen."

"Aspar": Ein Traum wird wahr

Währenddessen spart auch Teamchef Martinez nicht mit Lobeshymnen über das unlängst zustande gekommene Abkommen: "Zweifelsohne sind es großartige Neuigkeiten für uns, mit Héctor zu einem Vertragsabschluss gekommen zu sein", meint "Aspar". "Alleine schon aufgrund unserer langen gemeinsamen Geschichte", fährt der Spanier fort.

"In unserer vorherigen Zusammenarbeit haben wir die spanische Meisterschaft gewonnen und auch einige Grands Prix bei den 125ern. Daher bin ich überzeugt davon, dass wir auch mit diesem Projekt erfolgreich sein können. Sicherlich können wir bereits nächstes Jahr einige großartige Ergebnisse einfahren. Das sollte die Basis für eine lange Zusammenarbeit sein."

"Hoffentlich schafft es Héctor einmal, ein Werksfahrer zu werden, nachdem er mit uns einige gute Resultate erzielt hat", so Martinez abschließend. "Für das Team wird ein Traum Wirklichkeit, da wir 2010 in allen drei Klassen am Start sein werden - noch dazu mit Fahrern aus Valencia!"

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