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Dani Pedrosa mit seinem Mentor und Manager Alberto Puig © Repsol

Dani Pedrosas Vertragsverhandlungen für 2010 gestalten sich schwierig, weil kein Team Alberto Puig in der Box tolerieren will

Während es den Anschein hat, dass Jorge Lorenzo 2010 Teamkollege von Casey Stoner bei Ducati wird, muss auch Dani Pedrosa eine Entscheidung treffen: Dem Spanier liegen angeblich zwei Angebote vor - von Honda und von Yamaha, wo das Motorrad neben Valentino Rossi frei wäre, sollte Lorenzo tatsächlich gehen.

Doch spanische Medien berichten, dass sich die Vertragsverhandlungen für Pedrosa schwierig gestalten. Grund dafür sind nicht seine fahrerischen Qualitäten, an denen kaum ein Zweifel besteht, sondern vielmehr persönliche Vorlieben. Denn der 23-Jährige besteht darauf, dass sein Mentor und Manager Alberto Puig ständig in der Box sein und ihm mit Rat und Tat zur Seite stehen darf.

Das freilich kommt bei Honda und Yamaha nicht gut an, denn Puig gilt im Fahrerlager nicht gerade als Typ, mit dem gut Kirschen essen ist. Vor allem ist der Spanier ein Meister darin, interne Machtkämpfe auszutragen - Nicky Hayden kann davon ein Liedchen singen. Doch ein Rossi würde so etwas in seinem Team nicht dulden und auch Andrea Dovizioso hat wenig Lust auf Puig.

Offenbar ist die Personalie Puig auch mit ein Grund dafür, weshalb sich Honda und Pedrosa nicht längst geeinigt haben. HRC-Boss Tetsuo Suzuki hat bereits öffentlich von einer grundsätzlichen Übereinkunft mit beiden derzeitigen Fahrern gesprochen, was von Puig umgehend dementiert wurde. Die Frage ist, wer sich am Ende durchsetzen kann...

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