vergrößernverkleinern
Chris Vermeulen hat wenig überraschend seinen Abschied von Suzuki angekündigt © xpb.cc

Chris Vermeulen hat wenig überraschend seinen Abschied von Suzuki bekannt gegeben und will woanders um Siege mitfahren - die Frage ist nur wo

Wenig überraschend hat Chris Vermeulen seine Trennung von Suzuki bekannt gegeben und das Team nach Saisonende verlassen zu wollen. Die Verpflichtung von Alvaro Bautista und die Andeutungen von Loris Capirossi, bei den "Himmelblauen" bleiben zu wollen, machen diese Ankündigungen zur Makulatur, doch der Schritt ist dennoch nicht ganz ohne.

Während Yamaha-Star Jorge Lorenzo durch seinen Vertragspoker das Transferkarussell gegenwärtig im Stillstand hält, wird nächstes Jahr voraussichtlich mit Hayate ein weiteres Motorrad aus dem Starterfeld wegbrechen, gleichzeitig drängen mit Bautista, Marco Simoncelli und Konsorten weitere junge Talente in die Königsklasse. Parallel dazu kämpfen altgediente Stars wie Toni Elias um den "Klassenerhalt" in der MotoGP, die Loslösung von Suzuki erscheint daher als riskanter Schritt.

Fraglich ist natürlich, wie viel Wahl Vermeulen bei dieser Entscheidung hatte, doch es ist kein Geheimnis, dass der Australier nicht mehr besonders glücklich bei Suzuki war. Sein Manager Phil Baker wird mit den Worten zitiert, wonach Vermeulen "spürte, dass ein Wechsel nötig geworden ist, weil er vorne mitfahren und um Siege kämpfen will."

Ob das angesichts des zuvor beschriebenen Szenarios in der MotoGP der Fall sein wird, steht in den Sternen - Vermeulen wird bereits mit der Superbike-Meisterschaft in Verbindung gebracht. Von dort fand der Australier schließlich auch seinen Weg zu den MotoGP-Bikes. Vermeulen gilt als ausgezeichneter Regenspezialist, der 2007 im verregneten Le Mans seinen ersten MotoGP-Sieg für Suzuki holen konnte.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel