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Geht es nach seinem Crewchief, soll Jorge Lorenzo bei Yamaha bleiben © xpb.cc

Für Lorenz-Crewchief Daniele Romagnoli ist Jorge Lorenzo ein ausdrücklicher Wunschkandidat - Appell an den Ehrgeiz des Spaniers

Um Jorge Lorenzo ist ein echtes Tauziehen entstanden: auf der einen Seite Yamaha mit der anerkannt besten Maschine im Feld, aber auch mit Valentino Rossi als anerkannt bestem Fahrer im Feld. Auf der anderen Seite Ducati mit einer schwer zu beherrschenden Maschine, einem ebenfalls harten potenziellen Teamkollegen, dafür aber mit vielen Millionen Euro Gage. Und Honda ist auch noch nicht völlig aus dem Spiel raus.

Vieles hängt momentan davon ab, wie Lorenzo sich entscheidet. Erst beim US-Grand-Prix in Indianapolis will der Mann aus Mallorca seinen Entschluss bekannt geben. Es wird spannend, denn alle Seiten haben großes Interesse an den Diensten des Spaniers: Ducati möchte neben Stoner endlich einen weiteren konkurrenzfähigen Fahrer ins Feld schicken und Yamaha will Lorenzo langfristig als Teamleader aufbauen.

Denn kein Teamkollege ist Yamaha-Leitwolf Rossi im eigenen Team derart nahe gekommen wie Lorenzo. Der Speed ist ohne Zweifel da, das hat der zweifache 250ccm-Weltmeister bereits mehrfach bewiesen, allein an Abgeklärtheit und Coolness eines Rossi fehlt es ihm noch, wie das Brünn-Rennen gezeigt hat. Aber das sind Eigenschaften, welche sich mit Erfahrung ausbügeln lassen.

Fiat-Yamaha-Teamboss Daniele Romagnoli ist gegenüber 'Motor Cycle News' daher zuversichtlich, dass sich Lorenzo für Yamaha entscheiden wird: "Ich verstehe die Bemühungen von Ducati, weil sie einen Plan B und einen Plan C brauchen. Sie haben einen großen Sponsor, aber man kann manchmal an Jorges Augen gut ablesen, dass Yamaha seine beste Option darstellt. Er ist clever genug, um zu begreifen, dass ihm Yamaha das beste Bike bieten kann. Ich denke nach wie vor, dass das die beste Option für Jorge darstellt."

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